|
Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,
bei Menschen mit einer ausgeprägten Schwäche der T-Zell-Immunität, aber auch nach der Behandlung mit einigen monoklonalen Antikörpern kann es zu einer durch das JC-Virus hervorgerufenen Infektion des Zentralnervensystems, der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) kommen. Die Prognose der Betroffenen ist bislang nicht sehr gut, als Behandlungsmöglichkeiten stehen nur die Stärkung des Immunsystems beziehungsweise Reduktion einer immunsuppressiven Therapie auf ein Minimum und eine hochdosierte antiretrovirale Therapie zur Verfügung. Im Jahr 2021 war es Wissenschaftlern an der Medizinischen Hochschule Hannover dann gelungen, virusspezifische T-Zellen zu generieren, die den Erreger gezielt angreifen und zurückdrängen können. Inzwischen können die Mediziner auf die Ergebnisse von 28 PML-Patientinnen und Patienten blicken, die sie mit modifizierten Spenderzellen behandelt haben. Und die stimmen hoffnungsvoll: Die Mehrheit der Patienten hat sich von den Beschwerden erholt und dank der Therapie die Virusinfektion überlebt.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
|