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Liebe Leserinnen und Leser,
die Adventszeit beginnt – für viele eine der besinnlichsten, aber vermutlich auch stressigsten Phasen des Jahres. Und falls Sie dabei das ein oder andere neue graue Haar entdecken: keine Sorge! Forschende haben gezeigt, dass stressbedingtes Ergrauen umkehrbar sein kann.
Was nicht umkehrbar ist, sind die vier Wendepunkte der neuronalen Vernetzung, die im Laufe des Lebens auftreten – im Durchschnitt im Alter von etwa 9, 32, 66 und 83 Jahren. Diese Umbauphasen prägen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und sich an neue Herausforderungen anpasst.
Damit diese komplexen Neuverdrahtungen überhaupt erst möglich werden, spielt bereits in der frühen Entwicklung das Protein ARHGAP11A eine zentrale Rolle. Forschende konnten mithilfe von Gehirn-Organoiden zeigen, dass es Stammzellen während der Zellteilung ihre Orientierung bewahren lässt und die Architektur der tief liegenden Ventrikelzone stabil hält – ein essenzieller Mechanismus für die frühe neuronale Entwicklung.
Und apropos Orientierung – die geht bei Menschen mit Delir leider oft verloren. Schätzungen zufolge leidet mittlerweile etwa jeder vierte ältere Patient im Krankenhaus daran. Eine neue Studie konnte nun einen wichtigen genetischen Risikofaktor identifizieren und macht Hoffnung auf neue Behandlungsmöglichkeiten.
Nehmen Sie sich einen Moment für sich, lehnen Sie sich zurück und tauchen Sie ein in die Themen, die die Neurowissenschaften diese Woche bewegen!
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