Ausgabe 36/2025

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Mittwoch, 03. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

traditionell werden bei der Multiplen Sklerose (MS) verschiedene Subtypen wie schubförmig und progredient unterschieden. Diese Einteilung spiegelt die Pathobiologie der Erkrankung jedoch nur unzureichend wider und ermöglicht auch nur bedingt eine Prognose des Krankheitsverlaufs und des Ansprechens auf die Behandlung. Ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung hat daher mithilfe Künstlicher Intelligenz eine datengestützte Klassifizierung des Krankheitsverlaufs vorgenommen.

Auf diese Weise identifizierte es statt fixer Krankheitsphänotypen vier zentrale Zustands­dimensionen, die den Verlauf der MS wesentlich besser abbilden: körperliche Behinderung, Hirnschädigung, klinische Schübe und stille Entzündungsaktivität. Entsprechend gehen frühere, milde Zustände meist über entzündliche Zwischenphasen in fortgeschrittene, irreversible Krankheitsstadien über. Ein direkter Übergang in die schweren Stadien ohne vorherige Entzündungsaktivität ist praktisch ausgeschlossen – stille, symptomfreie Entzündungen oder Schübe sind zentrale Treiber der Verschlechterung.

Den Forschenden zufolge ermöglicht das neue Modell nicht nur eine individualisierte Risiko­einschätzung – unabhängig vom diagnostizierten Subtyp –, sondern lässt sich auch auf viele andere neurologische Erkrankungen anwenden. Nun gilt es aber zunächst, die neuen Möglichkeiten in die klinische Praxis zu überführen.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 

Multiple Sklerose: Künstliche Intelligenz bringt Neubewertung des Krankheitsverlaufs

Die Multiple Sklerose (MS) galt bislang als eine Erkrankung mit verschiedenen Subtypen wie schubförmig oder progredient. Eine in „Nature Medicine“ veröffentlichte internationale Studie stellt dieses dogmatische Modell nun radikal infrage.

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Bei Migräne doppelt so viele „gute Tage“
mit Vyepti®

Mit Vyepti® (Eptinezumab) weniger durch die Migräne belastet: In der  REVIEW*- hatte sich die Anzahl der berichteten „guten Tage“ nach Therapiebeginn mit Vyepti® (Eptinezumab) im Mittel von 8 auf 18 Tage mehr als verdoppelt. Auch die Lebensqualität verbesserte sich –70% der Patient*innen waren zufriedener mit der Fähigkeit ihr Leben zu planen.1

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Mehr graue Zellen durch Psychotherapie

Mehr graue Zellen durch Psychotherapie

Psychotherapie führt zu messbaren Veränderungen der Hirnstruktur. Das haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Münster erstmals in einer Studie am Beispiel der kognitiven Verhaltenstherapie nachgewiesen. Die Arbeit ist im Fachjournal „Translational Psychiatry“ erschienen.

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Elyxyb® bei Migräne: Stark, schnell und
anhaltend

Migräne ist der häufigste Kopfschmerz, der Betroffene in die Notaufnahme führt.1 Patient:innen können nun von Celecoxib als neuer, einzigartiger Trinklösung profitieren. Die innovative Gamechanger-Galenik von Elyxyb® ermöglicht eine starke, schnelle und anhaltende Therapie.2-7 So waren z. B. 34 % der Betroffenen nach 2 Stunden schmerzfrei.4

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Schlüsselmechanismus der Alzheimer-Erkrankung entdeckt

Wissenschaftler Universität Heidelberg haben gemeinsam mit Forschenden der Shandong-Universität in China einen molekularen Mechanismus aufgedeckt, der entscheidend zum Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit beiträgt. 

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Migräneprophylaxe mit Erenumaba (AIMOVIG®)

Die gegenwärtige Studienlage zu Erenumab (AIMOVIG®) inklusive aktueller Real-World-Daten zeigt eine anhaltende Wirksamkeit und Verträglichkeit des subkutan zu applizierenden CGRP-Rezeptor-Antikörpers in der Migräneprophylaxe.1

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DGPPN: Psychische Erkrankungen erfordern flexible Regelungen

DGPPN: Psychische Erkrankungen erfordern flexible Regelungen

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht die Einführung eines Primärarztsystems vor. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) unterstützt diese Idee grundsätzlich, betont in einer Stellungnahme jedoch die besonderen Anforderungen psychischer Erkrankungen an die Versorgung.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Klinisches Management der Major Depression mit komorbider Adipositas.
The Lancet Psychiatry, 28.08.2025

Die Konzentrationen von Neurofilament-Leichtketten (NfL) und saurem Gliafaserprotein (GFAP) im Serum stehen bei Multipler Sklerose mit einer Ausdünnung der inneren Netzhautschicht im Zusammenhang.
Mult Scler, 19.08.2025

Kardiorespiratorisches Training nach Schlaganfall für Gehirnvolumen und Kognition – Eine randomisierte klinische Studie.
JAMA Netw Open 2025;8;(8):e2528907.

Outcomes nach akuter Plasmaaustauschtherapie bei Erkrankungen im Zusammenhang mit Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörpern.
Neurology, 29.08.2025

 
 

Immunzellen des Gehirns sind für die Vernetzung des jugendlichen Gehirns entscheidend

Die Mikroglia spielen eine Schlüsselrolle dabei, wie sich das Gehirn während der Pubertät an die Veränderungen im frontalen Kortex anpasst. Das berichten Forscher des Del Monte Institute for Neuroscience an der University of Rochester, USA, in „Nature Communications“.

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KURZMELDUNGEN:

Seit dem 1. September ist der Alzheimer-Antikörper Lecanemab in Deutschland verfügbar. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat errechnet, dass jährlich rund 73.000 Patienten für eine solche Behandlung potenziell infrage kommen.
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Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor schlechteren Bedingungen für Klinikbehandlungen wegen chronischer Schmerzen durch die Krankenhausreform.
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TERMINE:

17th World Stroke Congress
22. – 24. Oktober 2025
Barcelona, Spanien

Deutscher Schmerzkongress 2025
22. – 25. Oktober 2025
Mannheim

Gehirnerschütterung und Schädelhirntrauma im Laufe des Lebens – Medizinische und psychosoziale Aspekte
24. – 25. Oktober 2025
München

 
 

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