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Liebe Leserinnen und Leser,
da die Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) meist nur wenige Minuten anhalten, unterschätzen Betroffene die klinische Bedeutsamkeit einer solchen kurzfristigen Minderdurchblutung des Gehirns häufig. Dabei gilt die TIA als Vorbote eines nachfolgenden Schlaganfalls – und das nicht nur kurzfristig, sondern über einen langen Zeitraum hinweg, wie Forschende des PERSIST-Netzwerkes in „JAMA“ berichten. So errechneten die Wissenschaftler auf Basis von 38 Studien mit mehr als 170.000 Patienten eine kumulative Fünf- beziehungsweise Zehn-Jahres-Inzidenz von Schlaganfällen nach einer TIA oder einem Minor Stroke von 12,5 beziehungsweise 19,8 Prozent. Angesichts dieser Zahlen plädieren die Autoren, die Maßnahmen zur langfristigen Schlaganfallprävention in dieser Patientengruppe zu verbessern. Dazu müssen die Betroffenen ihren Arzt aber erst einmal über ein solches Ereignis informieren.
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