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Liebe Leserinnen und Leser,
die Netzhaut des Auges ist entwicklungsbiologisch ein Teil des Gehirns, aber viel besser zugänglich als das eigentliche Gehirn. Dies nutzen Forschende des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, um den Ursachen und Mechanismen von psychischen Erkrankungen wie der Schizophrenie nachzuspüren. Bei der Analyse von Risikogenen für die schwere psychische Erkrankung und der RNA-Profile von Netzhautzellen fanden sie heraus, dass mit zunehmendem Schizophrenierisiko die Schicht der Amakrinzellen in der Retina dünner wird. Neben dem Nachweis, dass bei Schizophrenie-Patienten die neuronale Kommunikation – auch in der Netzhaut – beeinträchtigt ist, konnten die Wissenschaftler mit ihren Ergebnissen einen weiteren Beleg dafür erbringen, dass sich die Retina auch für die Erforschung neuropsychiatrischer Erkrankungen eignet.
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