Ausgabe 04/2025

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Mittwoch, 22. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Netzhaut des Auges ist entwicklungsbiologisch ein Teil des Gehirns, aber viel besser zugänglich als das eigentliche Gehirn. Dies nutzen Forschende des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, um den Ursachen und Mechanismen von psychischen Erkrankungen wie der Schizophrenie nachzuspüren. Bei der Analyse von Risikogenen für die schwere psychische Erkrankung und der RNA-Profile von Netzhautzellen fanden sie heraus, dass mit zunehmendem Schizophrenierisiko die Schicht der Amakrinzellen in der Retina dünner wird. Neben dem Nachweis, dass bei Schizophrenie-Patienten die neuronale Kommunikation – auch in der Netzhaut – beeinträchtigt ist, konnten die Wissenschaftler mit ihren Ergebnissen einen weiteren Beleg dafür erbringen, dass sich die Retina auch für die Erforschung neuropsychiatrischer Erkrankungen eignet.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Blick ins Auge erklärt Krankheitsmechanismen der Schizophrenie

Blick ins Auge erklärt Krankheitsmechanismen der Schizophrenie

Forschende des Max-Planck-Instituts (MPI) für Psychiatrie haben den Zusammenhang von Netzhautzellen und neuropsychiatrischen Erkrankungen analysiert und dabei einen ZUsammenhang zwischen Risikogenen für Schizophrenie mit bestimmten Nervenzellen in der Netzhaut gefunden. Die Risikogene scheinen die Fähigkeit der Neuronen, miteinander zu kommunizieren, zu beeinträchtigen.

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Kontrollierter Zuckerverbrauch schützt Nervenzellen

Wissenschaftler der Universität zu Köln haben an Mäusen einen neuartigen Mechanismus entdeckt, durch den der zelluläre Recyclingprozess der Autophagie die Gehirnzellen schützt. Die Ergebnisse könnten neue therapeutische Ansätze für die Behandlung von Parkinson und Alzheimer ermöglichen.

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Wie lange leben Menschen nach einer Demenzdiagnose?

Wie lange leben Menschen nach einer Demenzdiagnose?

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Menschen, bei denen eine Demenz diagnostiziert wurde, beträgt bei 60-Jährigen rund neun Jahre, bei 80-Jährigen etwa 4,5 Jahre. Etwa ein Drittel der Menschen mit Demenz wird innerhalb von drei Jahren nach der Diagnose in ein Pflegeheim eingewiesen, so das Ergebnis eines aktuellen systematischen Reviews.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zugrunde liegende Mechanismen und Wirksamkeit einer Suizid-fokussierten psychologischen Intervention bei Psychosen (CARMS-Studie): Eine multizentrische, verblindete, randomisierte kontrollierte Studie im Vereinigten Königreich. The Lancet Psychiatry, 16.01.2025

Prädiktoren und Verletzungsmuster für Dysphagie und Schluckoutcomes nach akuter Hirnblutung. Ther Adv Neurol Dis, 18.01.2025

Anfallshemmende Medikamente bei Anfällen nach einem Schlaganfall: Systematischer Review und Netzwerk-Metaanalyse. Neurology, 11.01.2025

Stillen unter Ofatumumab bei Patientinnen mit Multipler Sklerose. Mult Scler, 06.01.2025.

 
 

Depressionen: Schneller wissen, was hilft

Eine Depression kann jeden treffen, doch welcher Patient von welcher Therapie am stärksten profitiert, ist schwer vorherzusagen. Forschende von sechs europäischen Universitätsklinika haben sich daher unter der Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammengeschlossen, um schneller belastbare Erkenntnisse zu neuen und bekannten Therapien zu gewinnen.

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Zahl der Alkoholsüchtigen in Deutschland leicht gesunken

Zahl der Alkoholsüchtigen in Deutschland leicht gesunken

In Deutschland haben zuletzt etwas weniger Menschen die Diagnose Alkoholsucht erhalten. Die Auswertung zeigt aber auch große regionale Unterschiede.

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KURZMELDUNGEN:

Um die Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gab es viel Gezerre – nun soll die Umsetzung anlaufen. Das Bundesgesundheitsministerium bereitet den Start eines Milliardenfonds vor, der die Neuordnung des Kliniknetzes bis 2035 mit bis zu 25 Milliarden Euro unterstützen soll.
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Ein Forschungsverbund untersucht die als Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) bezeichnete schwere Erschöpfung, die als Langzeitfolge nach einer Virusinfektion auftreten kann. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit 2,5 Millionen Euro.
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TERMINE:

59. Münchner EEG-Tage
19. – 21. Februar 2025
München

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung 2025
12. – 15. März 2025
Frankfurt

Internationales Krupp-Symposium zum juvenilen Schlaganfall
14. – 15. März 2025
Essen

27. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
19. – 21. März 2025
Gießen

 
 

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