Ausgabe 09/2025

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Mittwoch, 26. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Immuntherapien, insbesondere B-Zell-depletierende Therapien, sind mittlerweile fester Bestandteil der Multiple-Sklerose-Behandlung. Ihr Erfolg beweist die Beteiligung der B-Lymphozyten am autoimmunen Krankheitsgeschehen. Ein Zielantigen, gegen das die Autoantikörper bei MS gerichtet sind, konnte bislang aber nicht definiert werden. Sehr wahrscheinlich gibt es bei MS auch gar nicht DAS Zielantigen, sondern mehrere. Ein solches haben nun Forschende der Universität Bonn in Gestalt des Membranproteins MLC1 identifiziert, das insbesondere von Neuronen und Astrozyten im Gehirn von MS-Patienten exprimiert wird. Es agiert zudem als Bindungspartner von GlialCAM, das vor Kurzem ebenfalls als Zielantigen bei MS entdeckt worden war. Künftige Studien müssen sich nun mit dem diagnostischen und prognostischen Wert von MLC1-spezifischen Antikörpern bei neuroinflammatorischen Erkrankungen beschäftigen.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Potenzieller Angriffspunkt für MS-Therapie entdeckt

Potenzieller Angriffspunkt für MS-Therapie entdeckt

B-Zellen spielen bei der Entwicklung einer Multiplen Sklerose eine wichtige Rolle und sind somit ein Angriffspunkt für Therapien. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der FAU Erlangen-Nürnberg identifizierten mit dem Membranprotein MLC1 ein potenzielles Zielantigen bei MS. 

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Schubförmige MS in ZNS & Peripherie behandeln

Neue Daten zeigen, dass unter der oralen Impulstherapie mit Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®) 93 % der RMS-Patientena nach 2 Jahren frei von einer schubunabhängigen Krankheitsprogression (PIRA) waren.1 Bei 88 % blieben die kognitiven Fähigkeitenb über 4 Jahre erhalten; 79 % erreichten NEDA-3.c,2

Pflichttext | Referenzen

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Mini-Schlaganfall – doch nicht so „mini“?

Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass eine transitorische ischämische Attacke (TIA) mehr ist als „nur“ ein möglicher Vorbote eines ischämischen Schlaganfalls. Denn möglicherweise stößt auch eine TIA eine Schädigungskaskade im Gehirn an, die in eine Demenz münden kann. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Satralizumab überzeugt auch langfristig

Lesen Sie in unseren Fachartikeln wie der IL-6-R-Blocker Satralizumab durch hochwirksame Langzeitkontrolle bei der NMOSD-Therapie überzeugt – in der Erstlinie als auch als Folgetherapie: Neben einem Fallbeispiel von Dr. Dr. Engels finden Sie dort ein Interview mit Prof. Wiendl zu aktuellen wissenschaftlichen Erkentnissen zum Schlüsselzytokin IL-6 bei der NMOSD-Pathogenese.

Fachinformation | Referenz

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Das Gehirn verlangt nach Nachtisch

Das Gehirn verlangt nach Nachtisch

Wer kennt das nicht? Vorspeise und Hauptgang sind verzehrt, man ist satt, aber die Lust auf Süßes bleibt. Forschende vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung haben nun entdeckt, dass dieselben Nervenzellen, die uns nach einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl geben, auch dafür sorgen, dass wir noch Lust auf Süßigkeiten haben.

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Ausblick der DMKG: Das bringt 2025 für die Migränetherapie

Auf dem 18. Europäischen Kopfschmerzkongress (EHC) der European Headache Federation (EHF) in Rotterdam wurden aktuelle Forschungsergebnisse zu neuen Medikamenten und Wirkzielen bei Migräne diskutiert. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) gibt einen Überblick.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Muster und Prädiktoren des therapeutischen Ansprechens auf Efgartigimod bei Subtypen der generalisierten Myasthenia gravis mit Acetylcholinrezeptor-Antikörpern. 
Ther Adv Neurol Dis, 18.02.2025

Teleneurorehabilitation und motorische und nichtmotorische Symptome sowie Lebensqualität bei Parkinson-Krankheit: Die randomisierte klinische Studie TELEPARK.
JAMA Neurology, 24.02.2025

Schlaganfall-Inzidenz, Fallsterblichkeit und Mortalität nach ICD-11: Die Genfer Schlaganfallstudie.
Neurology, 18.02.2025

Vorhersage des Fortschreitens der Diagnose zu Schizophrenie oder Bipolarer Störung durch maschinelles Lernen.
Stroke, 03.02.2025

 
 
 
Nach der Bundestagswahl: Wer wird jetzt Gesundheitsminister?

Nach der Bundestagswahl: Wer wird jetzt Gesundheitsminister?

Die CDU hat die Bundestagswahl klar für sich entschieden, wird aber für die Regierungsbildung eine weitere Partei, voraussichtlich die SPD, benötigen. Wer könnte dann Bundesgesundheitsminister werden? Ein Blick in die Kristallkugel.

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KURZMELDUNGEN:

Die Kassenärztlichen Vereinigungen in den drei Testregionen für die elektronischen Patientenakte fordern mehr Zeit, um diese vor der bundesweiten Einführung zu testen. Die Begründung: Die Pilotphase laufe nach fünf Wochen immer noch nicht vollumfänglich.
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Prof. Tobias Ruck ist neuer Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil. Der 39-Jährige war zuvor stellvertretender Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Düsseldorf.
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TERMINE:

Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
12. – 14. März 2025
Berlin

27. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
19. – 21. März 2025
Gießen

13. Dreiländertagung der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie und der Schweizerischen Epilepsie-Liga
26. – 29. März 2025
Salzburg, Österreich

 
 

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