Ausgabe 02/2025

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Mittwoch, 08. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gestartet und wünsche Ihnen alles Gute für 2025, das (gesundheits)politisch spannend zu werden verspricht! Und auch von unserer Seite aus gibt es zum Jahreswechsel Neues zu berichten: Um Sie fortan noch umfassender über aktuelle Forschungsergebnisse aus der Neurologie zu informieren, haben wir die „Ärztliche Praxis Neurologie Psychiatrie“ zum Ende des vergangenen Jahres eingestellt und durch das „Kompakt Neurologie“ ersetzt. Darin lesen Sie – editiert und kommentiert durch unseren Herausgeber Prof. Volker Limmroth – die wichtigsten internationalen Studienergebnisse der vergangenen Monate in kurzer, übersichtlicher Form und deutscher Übersetzung. Die erste Ausgabe erscheint am 20. Februar. Bis dahin hält Sie dieser Newsletter wöchentlich über das Neueste aus Forschung, Politik sowie Kliniken und Praxen auf dem Laufenden.

So kamen zum Jahreswechsel beispielsweise hoffnungsvolle Nachrichten für die Therapie von Patienten mit akuter Querschnittlähmung von Forschern aus der Schweiz, Tschechien und Spanien, denen es gelungen ist, die Regeneration von geschädigten Nervenfasern im Rückenmark durch Antikörper zu unterstützen. Vom Einsatz des Antikörpers NG 101 (Anti-Nogo-A), der das körpereigene Protein Nogo-A blockiert und damit neutralisiert, profitieren vor allem Patienten mit inkompletter Querschnittlähmung. In einer klinischen Studie zeigte diese Patientengruppe nach sechs Injektionen von NG 101 direkt in den Spinalkanal signifikante Verbesserungen der willkürlichen Ansteuerung der gelähmten Muskeln als auch der Selbstständigkeit im Alltag. Bei Teilnehmern mit vollständiger Querschnittlähmung konnten die Forschenden allerdings keine Verbesserung feststellen. Eine Folgestudie, die die Wirkung des Antikörpers speziell bei inkompletter Querschnittlähmung untersucht, ist bereits im Dezember 2024 gestartet.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Akute Querschnittlähmung: Antikörper-Therapie kann Nervenregeneration bei bestimmten Patienten verbessern

Akute Querschnittlähmung: Antikörper-Therapie kann Nervenregeneration bei bestimmten Patienten verbessern

Antikörper können die Rehabilitation von Menschen mit akuter traumatischer Quer-schnittlähmung verbessern. Das berichten Forschende aus Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Spanien. Sie konnten auch gut abgrenzbare Patientengruppen identifizieren, die einen klinisch relevanten Behandlungseffekt zeigten. Eine Folgestudie ist bereits im Dezember 2024 gestartet.

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Johanniskraut bei Depressionen – auf die Zulassung kommt es an

Nicht jedes pflanzliche Präparat ist als Arzneimittel zugelassen und oft liegen keine klinischen Studien vor – die Wirksamkeit ist also nicht belegt. Im Gegensatz dazu sind verschreibungspflichtige Arzneimittel wie z.B. Laif® 900, die zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen zugelassen sind, behördlich auf Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität geprüft.

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Mögliche Ursache funktioneller Bewegungsstörungen entdeckt

Funktionelle Bewegungsstörungen (Functional Movement Disorders, FMD) gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen, von denen weltweit Millionen Menschen betroffen sind. Forschende aus Trier, Lübeck und Dresden haben nun neue Erkenntnisse zur möglichen Ursache gewonnen.

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Neurofeedback bei ADHS möglicherweise nicht wirksam

Neurofeedback bei ADHS möglicherweise nicht wirksam

Es gibt kaum Belege dafür, dass Neurofeedback-Behandlungen bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) als einzige Behandlung nützlich sind, obwohl eine kleine Wirkung von Standard-Neurofeedback nachweisbar ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Übersichtsarbeit in „JAMA Psychiatry“.

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Wie MS-Medikamente auf die Schwangerschaft wirken

Viele Frauen erhalten die Diagnose Multiple Sklerose (MS) in einem Alter, in dem sie sich über die Gründung einer Familie Gedanken machen. Doch was bedeuten die Krankheit und ihre Behandlung mit Medikamenten für das Kind? Um diese Frage zu beantworten, analysierte ein Forschungsteam um Prof. Kerstin Hellwig von der Ruhr-Universität Bochum mehr als 3700 Schwangerschaften von an MS erkrankten Frauen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Kardiovaskuläre Sicherheit von monoklonalen Anti-CGRP-Antikörpern bei älteren Erwachsenen oder Erwachsenen mit Behinderungen bei Migräne.
JAMA Neurology, 6. Januar 2025

Chemotherapie-bedingte kognitive Beeinträchtigung und Veränderungen in der Dynamik neuronaler Netzwerke: Ein systematischer Review.
Neurology, 30. Dezember 2024

Zerebrale Mikroblutungen und ihr Zusammenhang mit Entzündungen und Leckagen der Blut-Hirn-Schranke bei Mikroangiopathie.
Stroke, 2. Januar 2025

Psychische Störungen bei Nachkommen, die vorgeburtlich systemischen Glucocorticoiden ausgesetzt waren..
JAMA Netw Open 2025;8(1):e2453245.

 
 
 
Wie lange dauert die Genesung nach autoimmuner Enzephalitis?

Wie lange dauert die Genesung nach autoimmuner Enzephalitis?

Bis Patienten von einer autoimmunen Entzündung des Gehirns genesen, können drei Jahre oder mehr vergehen, wie eine Studie in der Online-Ausgabe von „Neurology“ zeigt. Oft blieben dennoch Gedächtnis-, emotionale und soziale Probleme bestehen.

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KURZMELDUNGEN:

Zum Jahreswechsel hat Prof. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank das Amt der Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) angetreten.
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Angesichts der schwierigen Lage insbesondere bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen kündigt Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher einen Psychiatrie-Plan für die Hansestadt an. Er setzt dabei auf eine bessere Koordination der Angebote und verstärkte Ausbildung von Psychotherapeuten.
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TERMINE:

63. Fachtagung für Neurophysiologie und angrenzende Gebiete
19. – 24. Januar 2024
Gaschurn, Österreich

Arbeitstagung Neurointensivmedizin 2025
30. Januar – 1. Februar 2025
Berlin

59. Münchner EEG-Tage
19. – 21. Februar 2025
online

Internationales Krupp-Symposium zum juvenilen Schlaganfall
14. – 15. März 2025
Essen

 
 

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