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Liebe Leserinnen und Leser,
aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Übergewicht in Deutschland nach wie vor weit verbreitet ist: Im Jahr 2025 wiesen 53,4 Prozent der Erwachsenen einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 auf, 17,9 Prozent waren adipös. Parallel dazu ist das durchschnittliche Körpergewicht in den vergangenen Jahren leicht angestiegen, während die Körpergröße weitgehend stabil blieb. Altersabhängig zeigt sich ein typisches Muster mit einer Gewichtszunahme bis ins mittlere Lebensalter.
Vor dem Hintergrund dieser hohen Prävalenz gewinnt die Frage nach effektiven Therapieansätzen an Bedeutung. Neue Daten vom European Congress on Obesity deuten darauf hin, dass ein strukturierter schneller Gewichtsverlust (RWL) bei adipösen Patienten nicht nur zu einer stärkeren initialen Gewichtsreduktion führt als ein gradueller Ansatz, sondern auch langfristig besser aufrechterhalten werden kann. In einer randomisierten Studie über 52 Wochen war der prozentuale Gewichtsverlust unter RWL signifikant höher. Zudem erreichten mehr Teilnehmende klinisch relevante Zielwerte. Trotz potenzieller Limitationen stellen die Ergebnisse den angenommenen Vorteil einer langsamen Gewichtsreduktion infrage und verdeutlichen den Bedarf weiterer unabhängiger Studien.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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