Ausgabe 11/2026

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Montag, 09. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine groß angelegte Analyse bestätigt einen genetischen Zusammenhang zwischen Typ‑2‑Diabetes und Bluthochdruck. Auf Basis von mehr als 1300 genetischen Varianten, die mit beiden Erkrankungen in Verbindung stehen, identifizierten Forschende vier Cluster von DNA-Varianten. Diese hängen mit dem Metabolischen Syndrom, einer eingeschränkten Funktion der Betazellen, Adipositas sowie Gefäßfunktionsstörungen zusammen. Daraus abgeleitete polygene Risiko-Scores ermöglichen es, Personen mit deutlich erhöhtem Komorbiditätsrisiko bereits bei Erstdiagnose eines Diabetes oder einer Hypertonie zu erkennen und so eine frühe Behandlung in Betracht zu ziehen.

Eine Studie zu Oxytocin liefert neue Einblicke in die Steuerung sozialer Verhaltensweisen. Eine internationale Forschungsgruppe konnte im medialen präfrontalen Kortex von Ratten einen Oxytocin-sensitiven Schaltkreis beschreiben, in dem vorwiegend hemmende Interneurone soziale Annäherung fördern. Das erreichen die Interneurone, indem sie Nervenzellen, die Signale an die Amygdala senden, dämpfen und so angstbezogene Signale abschwächen. Der prosoziale Effekt blieb selbst bei Hunger erhalten, was auf einen spezialisierten Schaltkreis für soziale Interaktionen hinweist und neue Ansätze zur Erforschung sozialer Dysfunktionen bei psychischen Erkrankungen bietet.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Genetischer Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck

Genetischer Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck

Zwischen Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck besteht offenbar ein genetischer Zusammenhang, wie eine neue Studie zeigt. Dennoch liegen den Komorbiditäten keine einheitlichen Mechanismen zugrunde.

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Blutzuckerteststreifen wirtschaftlich verordnen

Für die wirtschaftliche Verordnung von Blutzuckerteststreifen sind die Kosten und die Verordnungsmenge entscheidend. Dabei spielen auch die Einordnung in die günstigste Preisgruppe bzw. Preisspanne sowie Open-House- oder Rabattverträge eine wichtige Rolle. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigsten geltenden Grundsätze und erfahren Sie mehr über die Blutzuckermessgeräte von Accu-Chek!

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Oxytocin fördert soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

Eine neue tierexperimentelle Studie zeigt, wie das Neuropeptid Oxytocin gezielt soziale Verhaltensweisen fördert. Forschende wiesen nach, dass Oxytocin im medialen präfrontalen Kortex spezielle Nervenzellen aktiviert, die soziale Annäherung fördern – auch unter körperlicher Belastung wie Hunger.

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Stellenwert von Fixkombinationen in der Hypertonietherapie

Der klinische Benefit einer medikamentösen Blutdrucksenkung ist umfassend belegt. Vor allem 3-fach Fixkombinationen in niedriger Dosierung stellen eine wirksame und sichere Option auch schon zu einem frühen Zeitpunkt der Hypertonietherapie dar. Studien zeigen: Sie können nicht nur die Adhärenz erhöhen, sondern zudem dazu beitragen, kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern.1,2

Referenzen

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Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist

Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist

Ein normales Körpergewicht gilt häufig als Zeichen guter Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass sarkopene Adipositas – eine ungünstige Körperzusammensetzung aus niedriger Muskelmasse und erhöhtem Fettanteil – mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist.

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Molekularer Schalter für Makrophagen-Polarisierung nach Herzinfarkt entdeckt

M1-Makrophagen sind an der kardialen Fibrosierung nach akutem Myokardinfarkt beteiligt. Wissenschaftler aus Hannover entdeckten die zirkuläre RNA circHIPK2 als wichtigen molekularen Schalter, der die entzündungsfördernden Prozesse in den Immunzellen reguliert.

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Biomarker zur Unterscheidung von Depression und Psychose

Biomarker zur Unterscheidung von Depression und Psychose

In frühen Phasen der beiden psychischen Erkrankungen weisen Patientinnen und Patienten oft bestimmte Entzündungswerte im Blut und Veränderungen in der Grauen Substanz des Gehirns auf. Ein besseres Verständnis dieser Biomarker eröffnet neue diagnostische Optionen und therapeutische Maßnahmen.

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PANORAMA:

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für den ersten Kombi-Impfstoff gegen COVID-19 und Influenza gegeben.
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Bis 2030 fehlen in Deutschland voraussichtlich 8200 in Vollzeit tätige Hausärztinnen und -ärzte. Einer neuen Studie zufolge ließe sich diese Lücke jedoch schließen, indem speziell qualifizierte Gesundheitsfachkräfte in größerem Umfang bestimmte ärztliche Aufgaben übernehmen.
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TERMINE:

26. Kardiovaskuläre Frühjahrstagung des Herzzentrums Leipzig
13.03.-14.03.2026
Leipzig

Allgemein- und Innere Medizin Refresher (Programm B)
17.03.-21.03.2026
Köln

Deutsche Schmerz- und Palliativtage 2026
19.03.-21.03.2026
Frankfurt/Main

92. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
08.04.-11.04.2026
Mannheim

 
 

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