Ausgabe 34/2026

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Montag, 17. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine repräsentative Befragung mit fast 1400 Erwachsenen in den USA zeigt: Personen mit Hypertonie gaben häufiger an, ärztlichen Empfehlungen zur Einnahme antihypertensiver Medikamente folgen zu wollen als Empfehlungen zu Lebensstiländerungen. Maßnahmen wie eine salzärmere Ernährung, mehr Bewegung und Gewichtsmanagement waren trotz ihrer Relevanz für die Blutdruckkontrolle mit einer geringeren Bereitschaft verbunden. Zudem zeigte sich: Wer größere Barrieren bei der Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal wahrnahm, wollte Empfehlungen zur Medikamenteneinnahme ebenso wie zu Lebensstiländerungen seltener umsetzen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere Lebensstilinterventionen individuellere Unterstützungs- und Kommunikationsansätze benötigen.

Prävention frühzeitig und langfristig zu begleiten, fordert auch ein internationales Expertengremium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung. In „Nature Medicine“ stellen die Autoren einen Zehn-Punkte-Katalog für die Prävention von Typ-2-Diabetes und seinen Folgeerkrankungen vor. Der vorgeschlagene Ansatz berücksichtigt Risiken und Interventionsmöglichkeiten über die gesamte Lebensspanne. Als ein wichtiges Ziel heben die Experten auch die Remission eines Prädiabetes hervor, um die metabolische Gesundheit möglichst früh wiederherzustellen und dauerhaft zu erhalten.

Weitere Themen aus der Allgemeinmedizin finden Sie im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Bluthochdruck: Lebensstiländerungen fallen offenbar schwerer als Medikamenteneinnahme

Bluthochdruck: Lebensstiländerungen fallen offenbar schwerer als Medikamenteneinnahme

Eine neue US-Studie zeigt: Das Health Belief Model kann die Absicht zur Einnahme von Blutdruckmedikamenten besser erklären als die Absicht zu Lebensstiländerungen. Gleichzeitig war eine Hypertoniediagnose mit einer geringeren Bereitschaft zu Lebensstiländerungen assoziiert als zur Einnahme von Medikamenten.

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CGM trifft KI: Unterstützung bei nächtlichen Hypoglykämien

Sie betreuen Diabetes-Patient:innen, die mit nächtlichen Hypoglykämien zu kämpfen haben? Accu-Chek SmartGuide kann hier den Unterschied machen: Die CGM-Lösung bietet KI-gestützte Vorhersagen, die das Risiko einer Unterzuckerung über Nacht vorhersagen können.1,2 Dies ermöglicht Ihren Patient:innen frühzeitig zu reagieren, um Hypoglykämien zu verhindern bzw. deren Tiefe und Dauer zu verringern.3

Quellen

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Zehn-Punkte-Katalog für die Diabetesprävention - über die gesamte Lebensspanne hinweg

Ein internationales Expertengremium unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) hat einen Zehn-Punkte-Katalog für die Diabetesprävention vorgestellt. Entscheidend sei, geeignete Maßnahmen nicht nur im Erwachsenenalter sondern über die gesamte Lebensspanne hinweg zu ergreifen.

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Ein NOAC-Wechsel ist nicht risikoneutral

Bei ELIQUIS® bleiben und weniger Blutungen riskieren: Im Versorgungsalltag war eine Umstellung von ELIQUIS® auf Rivaroxaban bei VHF*-Patient:innen mit einem signifikant erhöhten relativen Risiko für sowohl Schlaganfälle/SE als auch für schwere Blutungen assoziiert.1

ELIQUIS®-Fachinformation

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Tirzepatid senkt Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen deutlich

Tirzepatid senkt Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen deutlich

Im Vergleich zu einem klassischen Diabetes-Medikament kann der GLP-1-Rezeptoragonist Tirzepatid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Risiken für Herzinfarkte und Krankenhauseinweisungen infolge von Infektionen um jeweils rund ein Drittel verringern. Das bestätigt nun eine Auswertung von Real-World-Daten aus den USA.

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Nuvaxovid®: Proteinbasiert & geringere Reaktogenität

Der proteinbasierte COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid® zeigte in der COMPARE-Studie ein signifikant niedrigeres Risiko für Impfreaktionen als ein mRNA-COVID-19-Impfstoff – insbesondere für stark alltagseinschränkende Reaktionen mit Grad 3.1,2 Der einzige von der STIKO empfohlene, proteinbasierte COVID-19-Impfstoff3 Nuvaxovid® bietet eine verträglichea Impfoption mit hoher Wirksamkeitb,c.2,4,5

Referenzen | Pflichttext

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SARS-CoV-2: Blutgruppe beeinflusst die Impfantwort nicht

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie wird in der wissenschaftlichen Forschung untersucht, ob die Blutgruppe das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion, die Immunantwort nach einer Impfung oder den Krankheitsverlauf beeinflusst.

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Taille-Hüft-Verhältnis präziser als BMI zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos

Taille-Hüft-Verhältnis präziser als BMI zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos

Der Body-Mass-Index (BMI) allein ist kein ausreichender Indikator für das kardiovaskuläre Risiko. Laut einer aktuellen Studie kann die Vernachlässigung des Taillenumfangs oder des Taille-Hüft-Verhältnisses insbesondere bei Normalgewichtigen zu einer Fehleinschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos führen.

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PANORAMA:

Die Zuständigkeit für den Umgang mit steigenden Temperaturen soll nach dem Willen von Bundesumweltminister Carsten Schneider eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen werden.
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Die Regierung von US-Präsident Donald Trump empfiehlt weniger Impfungen für Kinder und will Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen lassen.
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Die Mehrheit der Medizinstudierenden in Sachsen ist offen für eine Niederlassung und selbst für eine Praxis auf dem Lande. Das ergab eine Befragung im Auftrag der Techniker Krankenkasse.
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TERMINE:

fresh-up Hausarztmedizin, Teil 1
11.–12. September 2026
online

57. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin
16.–18. September 2026
Salzburg (Österreich)

Allgemein- und Innere Medizin Refresher (Programm B)
26.–28. Juni 2025
Hamburg

European Society of Cardiology Congress 2025/World Congress of Cardiology
22. September 2026
Frankfurt am Main

 
 

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