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Liebe Leserinnen und Leser,
eine repräsentative Befragung mit fast 1400 Erwachsenen in den USA zeigt: Personen mit Hypertonie gaben häufiger an, ärztlichen Empfehlungen zur Einnahme antihypertensiver Medikamente folgen zu wollen als Empfehlungen zu Lebensstiländerungen. Maßnahmen wie eine salzärmere Ernährung, mehr Bewegung und Gewichtsmanagement waren trotz ihrer Relevanz für die Blutdruckkontrolle mit einer geringeren Bereitschaft verbunden. Zudem zeigte sich: Wer größere Barrieren bei der Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal wahrnahm, wollte Empfehlungen zur Medikamenteneinnahme ebenso wie zu Lebensstiländerungen seltener umsetzen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere Lebensstilinterventionen individuellere Unterstützungs- und Kommunikationsansätze benötigen.
Prävention frühzeitig und langfristig zu begleiten, fordert auch ein internationales Expertengremium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung. In „Nature Medicine“ stellen die Autoren einen Zehn-Punkte-Katalog für die Prävention von Typ-2-Diabetes und seinen Folgeerkrankungen vor. Der vorgeschlagene Ansatz berücksichtigt Risiken und Interventionsmöglichkeiten über die gesamte Lebensspanne. Als ein wichtiges Ziel heben die Experten auch die Remission eines Prädiabetes hervor, um die metabolische Gesundheit möglichst früh wiederherzustellen und dauerhaft zu erhalten.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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