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Liebe Leserinnen und Leser,
britische Forschende haben Schwellenwerte für eine wöchentliche Aufnahme von Tetrahydrocannabinol (THC) definiert, die das Risiko für eine Cannabiskonsumstörung bei Jugendlichen und Erwachsenen abschätzen sollen. Grundlage waren Daten der CannTeen-Studie mit 85 Jugendlichen und 65 jungen Erwachsenen, deren Konsummuster über zwölf Monate hinweg erfasst wurden. Der THC-Konsum wurde dabei in standardisierte Einheiten umgerechnet, wobei eine Unit fünf Milligramm THC entspricht. Demnach lag der Schwellenwert für eine Cannabiskonsumstörung bei Jugendlichen bei rund 6 Units pro Woche, bei Erwachsenen bei etwa 8 Units. Die Autoren betonen, dass nur ein vollständiger Verzicht als risikofrei gilt, sehen die Schwellenwerte jedoch als ein potenziell hilfreiches Screening-Instrument.
Dass Gesundheitsrisiken bereits früh im Leben geprägt werden können, zeigt eine weitere aktuelle Studie aus den USA. Im Rahmen eines von den National Institutes of Health geförderten Programms analysierten Forschende Daten von 4863 Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren und untersuchten den Einfluss von Luftverschmutzung während Schwangerschaft und früher Kindheit auf den Blutdruck. Eine höhere Feinstaubbelastung vor und nach der Geburt war mit erhöhten Blutdruckwerten im Kindesalter assoziiert, wobei insbesondere das erste Schwangerschaftstrimester als sensible Phase identifiziert wurde. Die Ergebnisse unterstreichen, dass bereits geringe Umweltbelastungen langfristige kardiovaskuläre Effekte haben können.
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