Ausgabe 4/2026

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Montag, 19. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
britische Forschende haben Schwellenwerte für eine wöchentliche Aufnahme von Tetrahydrocannabinol (THC) definiert, die das Risiko für eine Cannabiskonsumstörung bei Jugendlichen und Erwachsenen abschätzen sollen. Grundlage waren Daten der CannTeen-Studie mit 85 Jugendlichen und 65 jungen Erwachsenen, deren Konsummuster über zwölf Monate hinweg erfasst wurden. Der THC-Konsum wurde dabei in standardisierte Einheiten umgerechnet, wobei eine Unit fünf Milligramm THC entspricht. Demnach lag der Schwellenwert für eine Cannabiskonsumstörung bei Jugendlichen bei rund 6 Units pro Woche, bei Erwachsenen bei etwa 8 Units. Die Autoren betonen, dass nur ein vollständiger Verzicht als risikofrei gilt, sehen die Schwellenwerte jedoch als ein potenziell hilfreiches Screening-Instrument.
Dass Gesundheitsrisiken bereits früh im Leben geprägt werden können, zeigt eine weitere aktuelle Studie aus den USA. Im Rahmen eines von den National Institutes of Health geförderten Programms analysierten Forschende Daten von 4863 Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren und untersuchten den Einfluss von Luftverschmutzung während Schwangerschaft und früher Kindheit auf den Blutdruck. Eine höhere Feinstaubbelastung vor und nach der Geburt war mit erhöhten Blutdruckwerten im Kindesalter assoziiert, wobei insbesondere das erste Schwangerschaftstrimester als sensible Phase identifiziert wurde. Die Ergebnisse unterstreichen, dass bereits geringe Umweltbelastungen langfristige kardiovaskuläre Effekte haben können.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Studie definiert Schwellenwerte für Cannabiskonsumstörung

Studie definiert Schwellenwerte für Cannabiskonsumstörung

Forschende aus Großbritannien haben sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene Schwellenwerte definiert, die zwischen einem noch nicht klinisch relevanten und einem krankhaften Konsum unterscheiden.

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Aktuelle Umfrage1: Hustenpatienten fühlen sich stark belastet

Husten belastet Patienten oft stärker als vermutet: Schlafstörungen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und hoher Erwartungsdruck prägen den Arzt-Patienten-Kontakt. Eine gezielte Empfehlung einer geeigneten Therapieoption kann einen entscheidenden Beitrag zur Patientenzufriedenheit leisten.

Pflichttext & Referenzen

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Pränatale und postnatale Feinstaubbelastung erhöhen das Hypertonie-Risiko

Luftverschmutzung vor und kurz nach der Geburt erhöht bei Kindern das Risiko für Bluthochdruck. Darauf die deuten die Ergebnisse einer vom NIH finanzierten Studie in den USA.

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ELIQUIS® vs. Rivaroxaban im Direktvergleich bei akuter VTE

Die randomisierte kontrollierte Head-to-head-Studie COBRRA verglich erstmals die Wirksamkeit und Sicherheit von ELIQUIS® und Rivaroxaban bei akuter VTE. Das Ergebnis: signifikant > 50 % weniger klinisch relevante Blutungen mit ELIQUIS® – bei vergleichbarer Rate an VTE-Rezidiven und vergleichbarer Mortalität.

ELIQUIS®-Fachinformation

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Neuer BMI gibt eindeutigere Hinweise auf Stoffwechselstörungen

Neuer BMI gibt eindeutigere Hinweise auf Stoffwechselstörungen

Der metabolische BMI basiert auf umfassenden Stoffwechselmessungen und bildet die eigentliche Stoffwechselgesundheit deutlich besser ab als der herkömmliche BMI. Normalgewichtige Personen mit hohem metabolischen BMI haben laut einer neuen Studie ein bis zu fünfmal höheres Risiko für Stoffwechselerkrankungen.

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Neue Empfehlungen zur optimierten Therapie des Vorhofflimmerns

Ein internationales Expertengremium hat Empfehlungen zur Verbesserung der Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern veröffentlicht. Die Publikation fasst die Ergebnisse der 10. AFNET/EHRA-Konsensuskonferenz zusammen.

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Antibiotika: Neuer Test zeigt, welche wirklich wirken

Antibiotika: Neuer Test zeigt, welche wirklich wirken

Antibiotika gegen Bakterien wie den Tuberkulose-Erreger bewertet man oft danach, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Entscheidend ist jedoch, ob die Wirkstoffe die Keime im Körper tatsächlich eliminieren. Wie misst man das?

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PANORAMA:

Mobile Ultraschallgeräte werden in deutschen Hausarztpraxen zunehmend zum wichtigen Werkzeug. Mit dem Point-of-Care-Ultraschall können Ärzte einige Beschwerden bereits während der Sprechstunde abklären.
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Ein Jahr nach dem Start der Elektronischen Patientenakte ist das Angebot breit bekannt. Allerdings wird es nur wenig genutzt, so die Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland.
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Im Sommer 2025 hielten zahlreiche und zum Teil schwer verlaufende Infektionen mit EHEC-Bakterien Mecklenburg-Vorpommern in Atem. Wie ist die Suche nach der Ursache vorangekommen?
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TERMINE:

Medizin 2026 Fachmesse für die Ärztliche Praxis
30.01.-01.02.2026
Stuttgart

22. Münchner Schmerztag
31.01.2026
München

Tagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin
23.02.–24.02.2026
Leipzig

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
09.03.–12.03.2026
Bad Hofgastein, Österreich

 
 

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