Ausgabe 13/2026

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Montag, 23. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine aktuelle in „Nature Medicine“ publizierte Studie zeigt, dass bestimmte Antibiotika bis zu acht Jahre nach der Einnahme das Darmmikrobiom beeinflussen können. In einer Analyse von fast 15.000 Personen waren frühere Antibiotikatherapien mit einer veränderten bakteriellen Diversität assoziiert. Vor allem ClindamycinFluorchinolone und Flucloxacillin zeigten Langzeiteffekte, während Penicillin V mit geringeren und kurzzeitigeren Veränderungen einherging. Insbesondere im Falle des Schmalspektrum-Antibiotikums Flucloxacillin halten die Autoren eine Bestätigung durch weitere Studien für wünschenswert. Gleichwohl unterstreichen die Daten die Relevanz eines differenzierten Antibiotikaeinsatzes und einer bewussten Substanzwahl im klinischen Alltag.

Über pharmakologische Einflüsse hinaus rückt eine aktuelle Studie in „Gastroenterology“ die Bedeutung früher Lebensphasen für die Darmgesundheit in den Fokus. Die Untersuchungen der Forschenden aus Dänemark und den USA legen offen, dass prä- und postnataler Stress die Darm-Hirn-Achse langfristig beeinflussen und mit Motilitätsstörungen sowie funktionellen gastrointestinalen Beschwerden assoziiert sein kann. Mithilfe eines Mausmodells und zweier Kohortenstudien konnten die Forschenden aufzeigen, dass unterschiedliche neurobiologische Signalwege spezifische Symptome modulieren. Zudem war in ihren Untersuchungen eine unbehandelte mütterliche Depression während der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für Verdauungsstörungen bei Kindern verbunden.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Darmgesundheit: Antibiotikatherapie kann das Mikrobiom über Jahre beeinträchtigen

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Bestimmte Arten von Antibiotika können mit Veränderungen der Darmmikrobiota assoziiert sein, die vier bis acht Jahre bestehen bleiben. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die kürzlich in „Nature Medicine“ veröffentlicht worden ist.

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3-fach starke Single Pills: Tonotec® HCT und Caramlo® HCT APONTIS®

Mehr Blutdrucksenkung*, mehr Verträglichkeit**, mehr Therapietreue***: Tonotec®HCT (Ramipril/Amlodipin/HCT) und Caramlo®HCT APONTIS® (Candesartan/Amlodipin/HCT) vereinen 3 bewährte Wirkstoffe in 1 Single Pill5,6,7. D. h. weniger Tablettenlast#, weniger Zuzahlung#, weniger Verpackung# und in der EU produziert für Patient:innen, die bisher eine 2-fach-Single Pill + Amlodipin bzw. die drei Wirkstoffe lose erhalten8.

Referenzen | Tonotec® HCT Fachinformation |
Caramlo® HCT APONTIS® Fachinformation

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Frühkindlicher Stress kann zu langfristigen Verdauungsproblemen führen

Ergebnisse einer Untersuchung an Mäusen sowie an Menschen lassen die Schlussfolgerung zu, dass Stressfaktoren, denen Kinder im Mutterleib sowie in der frühen Kindheit ausgesetzt sind, im späteren Leben zu Darmbeschwerden und Motilitätsstörungen beitragen können.

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Schwere COVID-19- und Grippeverläufe begünstigen Lungenkrebs noch Monate oder Jahre später

Schwere COVID-19- und Grippeverläufe begünstigen Lungenkrebs noch Monate oder Jahre später

Schwere Virusinfektionen der Lunge können diese anfälliger für eine Krebserkrankung machen und deren Entwicklung beschleunigen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor.

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CGM-Systeme: Gleicher Mensch, unterschiedliche Glukosewerte

Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Selbst moderne CGM-Systeme liefern bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen.

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Chemie auf vier Pfoten: Wie Hunde unser Raumklima verändern

Chemie auf vier Pfoten: Wie Hunde unser Raumklima verändern

Hunde hinterlassen nicht nur Spuren auf dem Boden, sondern auch in der Luft – ganz ähnlich wie wir Menschen auch. So verändern die Tiere die Zusammensetzung ihrer Umgebung, von Gasen und Partikeln bis hin zu Mikroorganismen.

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PANORAMA:

Für eine lange beschlossene Umstellung, die Menschen mit chronischen Erkrankungen unnötige Wege zum Hausarzt ersparen soll, sind jetzt die Bedingungen klar – führen sie zu erhofften Entlastungen?
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Das Medizinregistergesetz soll Medizinregister als zentrale Infrastruktur für Forschung, Qualitätssicherung und Versorgung stärken. Die Deutsche Hochschulmedizin begrüßt das, fordert aber gleichzeitig klare und praxistaugliche Regelungen.
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Polizisten und Ordnungskräfte tragen bereits Bodycams. Nun testet eine Klinik, ob die Kittel-Kamera die Notaufnahmen sicherer macht. Experten weisen auf mögliche negative Auswirkungen hin.
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TERMINE:

Advanced Vascular Conference 2026
27.–29. April 2026
Frankfurt am Main

130. Deutscher Ärztetag
12.–15. Mai 2026
Hannover

 
 

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