Ausgabe 51/2024

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Montag, 16. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,

bei der künstlichen Beatmung handelt es sich um ein risikobehaftetes medizinisches Verfahren. Um Komplikationen zu vermeiden, wird die Beatmung üblicherweise schrittweise reduziert, sobald der Patient Anzeichen von Besserung zeigt. Doch auch eine zu rasche Entwöhnung von der Beatmung kann problematisch sein: Gelingt diese nicht und muss der Patient erneut intubiert werden, steigen die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen und die Mortalitätsrate erheblich an. Zuverlässige Prädiktoren für ein Weaning-Versagen könnten bei der Entscheidung unterstützen, ob die künstliche Beatmung fortgeführt wird oder eine Entwöhnung versucht werden sollte. Eine Arbeit von Mitarbeitern der Universität Witten/Herdecke (UW/H) gibt nun erstmals einen Überblick über 145 wissenschaftlich untersuchte Indikatoren für ein Weaning-Versagen und liefert damit wichtige Impulse für Pflegepraxis und Intensivmedizin.

In psychiatrischen Notfallsituationen handeln Notärztinnen offenbar anders als ihre männlichen Kollegen, wie eine aktuelle Studie des Uniklinikums Ulm aufzeigt. Während in der Studie Notärzte etwa doppelt so häufig intravenöse Hypnotika verabreichten, gelang es den Notärztinnen signifikant häufiger, auf weniger invasive Maßnahmen zurückzugreifen. Was genau die Frauen dabei anders machten als die Männer – und ob sich das auf die Rate der Krankenhausaufnahmen gegen den Willen des Patienten auswirkte – erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Entscheidung auf der Intensivstation: Wie gelingt die erfolgreiche Entwöhnung vom Beatmungsgerät?

Entscheidung auf der Intensivstation: Wie gelingt die erfolgreiche Entwöhnung vom Beatmungsgerät?

Wittener Forschende fassen wissenschaftliche Indikatoren zusammen, damit Risiken in der Beatmungsentwöhnung besser erkannt werden können. Die Ergebnisse wurden im „Critical Care Journal“ veröffentlicht.

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Gender-Effekte bei der notärztlichen Behandlung psychiatrischer Notfälle

Wo der Notarzt eher zur Spritze greift, vertraut die Notärztin stärker auf eine empathische Patientenansprache. Eine Studie des Uniklinikums Ulm zeigt, dass es statistisch signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der prähospitalen Behandlung psychiatrischer Notfälle gibt. 

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Vorbeugung postoperativer Schmerzen bei einer Bunionektomie

Vorbeugung postoperativer Schmerzen bei einer Bunionektomie

Die intraoperative Injektion eines Capsaicin-Prodrugs bei der Operation eines Ballenzehs lindert die Schmerzen über Tage.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Elektronisches Sepsis-Screening bei Patienten, die in Krankenhäusern aufgenommen werden: Eine stufenweise, randomisierte Cluster-Studie. JAMA 10.12.2024

Frühzeitige restriktive versus liberale Sauerstoffgabe bei Traumapatienten: Die randomisierte klinische TRAUMOX2-Studie. JAMA 10.12.2024

Nasaler Sauerstoff mit hohem Durchfluss im Vergleich zur nicht-invasiven Beatmung bei Patienten mit akutem Atemversagen: Die randomisierte klinische RENOVATE-Studie.

 
 

DIVI richtet dringenden Appell zur Umsetzung der Notfallreform an die Politik

Im Rahmen des DIVI-Kongresses 2024 betonte der Präsident der intensivmedizinischen Fachgesellschaft Prof. Felix Walcher die Dringlichkeit einer umfassenden Reform der Notfallversorgung in Deutschland.

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DIVI und DPR: „Wir haben nicht die Zeit, alle Pflegegesetze neu zu schreiben!“

DIVI und DPR: „Wir haben nicht die Zeit, alle Pflegegesetze neu zu schreiben!“

„Stillstand ist keine Option!“, machte die Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR), Christine Vogler, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hamburg unmissverständlich klar.

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KURZMELDUNGEN:

Für ihr enormes Engagement während der Corona-Pandemie wurden die beiden ehemaligen DIVI-Präsidenten Prof. Uwe Janssens und Prof. Gernot Marx nun zu Ehrenmitgliedern der Fachgesellschaft ernannt.
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Für den Aufbau des DIVI-Intensivregisters wurden Prof. Christian Karagiannidis und Prof. Steffen Weber-Carstens mit der DIVI-Ehrenmedaille ausgezeichnet.
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In deutschen Notaufnahmen wurden im letzten Jahr im Schnitt täglich 34.000 Menschen behandelt – ein Rekordwert.
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Die Rettungs- und Notfallmedizinerin Leonie Hannappel ist die erste Europäerin, die mit dem RA Alumni Outstanding Achievement Award der Resuscitation Academy Foundation (RAF) in Seattle, USA, geehrt wird.
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TERMINE:

ICU@GI
11. Januar 2025
Wien, Österreich

Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin 2025
30. Januar – 1. Februar 2025
Berlin

Intensiv verbunden seit 35 Jahren (35. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege)
12.–14. Februar 2025
Bremen

HFA Advanced Heart Failure Course 2025
20.–21. 
Februar 2025
Wien, Österreich

 
 

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