Leonie Hannappel erhält internationale Auszeichnung für Reanimationsversorgung11. Dezember 2024 Leonie Hannappel, stellvertretende Direktorin des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) am UKSH. (Foto: ©UKSH) Leonie Hannappel, stellvertretende Direktorin des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), ist die erste Europäerin, die mit dem RA Alumni Outstanding Achievement Award der Resuscitation Academy Foundation (RAF) in Seattle, USA, geehrt wird. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in außergewöhnlichem Maße für die Verbesserung der Rettungskette und die Förderung der Wiederbelebungsversorgung eingesetzt haben. Leonie Hannappel leitete das vom Land Schleswig-Holstein und der Damp-Stiftung unterstützte Aufbauprojekt zur Resuscitation Academy Deutschland und entwickelte es unter der Leitung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) weiter. Sie trieb zudem den internationalen Ausbau der Akademie voran, insbesondere in Asien, und ist regelmäßig als Referentin bei Veranstaltungen in Seattle aktiv. Die Resuscitation Academy verfolgt das Ziel, die Überlebensraten nach Herz-Kreislauf-Stillständen durch strukturierte Optimierungen entlang der gesamten Rettungskette zu steigern. Die Initiative, die aus Seattle stammt, basiert auf einem weltweit etablierten Zehn-Schritte-Programm, das von der Ersthilfe bis zur klinischen Versorgung alle Aspekte abdeckt. In Deutschland wird die Resuscitation Academy vom Institut für Rettungs- und Notfallmedizin am UKSH organisiert und wissenschaftlich begleitet. Seit ihrer Einführung in Deutschland haben über 35 Rettungsdienstbereiche am Programm teilgenommen und gezielte Verbesserungen in der Reanimationsversorgung erzielt. Die Verantwortlichen für die Auszeichnung betonen: „Viele Menschen verdanken Leonie Hannappel ihr Leben. Ihre harte Arbeit und ihr Engagement sind wesentliche Bausteine für unsere Vision einer Welt, in der niemand mehr an einem Herz-Kreislauf-Stillstand stirbt.“ Prof. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des IRuN und Projektleiter der Resuscitation Academy Deutschland, ergänzt: „Leonie Hannappel hat mit ihrem Engagement und ihrer Expertise die Strukturen der Reanimationsversorgung in Deutschland und darüber hinaus entscheidend geprägt. Ihre Auszeichnung ist eine Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Leistungen und ein Beleg für die globale Relevanz unserer Arbeit.“ Die Verleihung des Awards erfolgt im Rahmen des Resuscitation Academy Treffens im März 2025 in Seattle, wo Leonie Hannappel erneut an internationalen Programmen mitwirken wird.
Mehr erfahren zu: "Digitaler Workflow in der Arztpraxis" Digitaler Workflow in der Arztpraxis Wie ein digitaler Workflow in der Arztpraxis aussehen kann und an welchen Stellen Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommt und in Zukunft kommen könnte, war Thema in verschiedenen Sessions auf […]
Mehr erfahren zu: "Spezifischer Kreuzschmerz: Neue Leitlinie bringt mehr Orientierung für Betroffene und Behandelnde" Spezifischer Kreuzschmerz: Neue Leitlinie bringt mehr Orientierung für Betroffene und Behandelnde Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat ihre Leitlinie zum spezifischen Kreuzschmerz überarbeitet. Die neue S2k-Leitlinie gibt Ärzten Orientierung, wie Rückenschmerzen mit klarer Ursache diagnostiziert und behandelt werden […]
Mehr erfahren zu: "Hinweise auf Verbindung von ADHS und chronischen Schmerzen" Hinweise auf Verbindung von ADHS und chronischen Schmerzen Menschen mit ADHS-Merkmalen zeigen häufiger Ängste, depressive Verstimmungen und negative Denkmuster. Indirekt steigt dadurch womöglich ihr Risiko für chronische Schmerzen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie aus Japan.