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Liebe Leserinnen und Leser,
eine aktuelle Studie im „Journal of Future Foods“ zeigt, dass die Behandlung von Erdnüssen mit Kaltplasma deren Immunreaktivität in In-vitro-Modellen um bis zu 70 Prozent reduzieren kann. Verantwortlich sind vermutlich strukturelle Proteinmodifikationen, wobei insbesondere Nitrit eine zentrale Rolle spielen könnte. Im Vergleich zu thermischen Verfahren bleibt die Produktqualität erhalten, während zugleich funktionelle Eigenschaften verbessert werden. Der Ansatz könnte perspektivisch auch auf andere Lebensmittelallergene wie Ei oder Nüsse übertragen werden und so neue Optionen für hypoallergene Lebensmittel eröffnen.
In einer US-amerikanischen Studie erwiesen sich beim Melanom räumlich organisierte „zelluläre Nachbarschaften“ innerhalb der Tumormikroumgebung als entscheidend für das Ansprechen auf Immuncheckpoint-Inhibitoren nach Anti-PD-1-Versagen. Tumoren mit aktiven CD8-T-Zell-Netzwerken zeigten bessere Therapieergebnisse, während plasmazellreiche Cluster mit verminderter T-Zell-Aktivität und Resistenz assoziiert waren. Die Daten legen nahe, dass künftig nicht nur genetische, sondern auch räumlich-immunologische Parameter zur Therapieentscheidung herangezogen werden könnten.
Weitere aktuelle Studienergebnisse finden Sie auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
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