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proinflammatorische M1-Makrophagen könnten eine wichtige Rolle bei der Progression des Melanoms spielen. Forschende aus Finnland zeigen, dass diese Immunzellen extrazelluläre Vesikel freisetzen, die entzündliche Mediatoren wie Tumornekrosefaktor-α und Interleukin-1β enthalten. In Melanomzellen aktivieren sie den NF-κB-Signalweg und verstärken ein inflammatorisches Tumormikromilieu. Die Folge ist eine gesteigerte Aggressivität und Invasivität der Tumorzellen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kommunikation zwischen Makrophagen und Tumorzellen einen selbstverstärkenden inflammatorischen Kreislauf etabliert, der das Tumorwachstum fördert – ein potenzieller Ansatzpunkt für neue therapeutische Strategien.
Forschende der McMaster University in Hamilton (Kanada) konnten zeigen, dass Bakterien des Mund- und Darmmikrobioms Erdnussallergene abbauen und so die individuelle Reaktion auf das Allergen beeinflussen. Besonders Vertreter der Gattung Rothia reduzierten die Fähigkeit von Erdnussproteinen, an Antikörper zu binden. Personen mit höheren Mengen dieser Bakterien tolerierten größere Mengen Erdnuss, bevor allergische Symptome auftraten. Die Ergebnisse könnten die Entwicklung mikrobiombasierter Präventionsstrategien und optimierter oraler Immuntherapien gegen Nahrungsmittelallergien vorantreiben.
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