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eine genetische Analyse im Rahmen der CheckMate-067-Studie weist auf einen Zusammenhang zwischen der mitochondrialen Haplogruppe T (MT-HG-T) und einer verminderten Wirksamkeit von Checkpoint-Inhibitoren bei Patienten mit einem Melanom hin. Die US-amerikanischen Forscher sehen in MT-HG-T einen potenziellen Biomarker zur frühzeitigen Identifikation therapieresistenter Patienten. Personen mit dieser Mutation sprechen laut der Studie 3,46-mal seltener auf eine Immuntherapie an.
Eine in „MedComm – Future Medicine“ veröffentlichte Übersichtsarbeit unterstreicht die Rolle der Haut als aktives Steuerorgan systemischer Entzündungsprozesse. Forschende der Macau University of Science and Technology, China, zeigen, dass die Haut nicht nur Umwelteinflüsse abwehrt, sondern auch Stress erkennt, immunologische Signale aussendet und Rückmeldungen aus anderen Organen verarbeitet. Eine zentrale Rolle spielt dabei Interleukin-17A als molekularer Mediator zwischen Haut, Leber, Darm, Gelenken und Gehirn.
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