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eine präklinische Studie liefert neue Einblicke in die Pathogenese atopischer Ekzeme im frühen Kindesalter. In einem Mausmodell konnten US-amerikanische Forschende der Icahn School of Medicine at Mount Sinai zeigen, dass dendritische Zellen in der Haut von Neugeborenen besonders stark auf Allergene reagieren und so entzündliche Hautreaktionen initiieren. Begünstigt wird dieses kritische Zeitfenster durch niedrige Spiegel von Glucocorticoiden, die die überschießende Immunantwort noch nicht ausreichend begrenzen. Vergleichbare immunologische Signaturen fanden die Forschenden auch in Hautproben von Kindern mit atopischem Ekzem.
Die Relevanz eines fehlgeleiteten Immunsystems zeigt sich auch bei der Immuntherapie des metastasierten Melanoms. In einer multizentrischen Studie mit 331 Patienten identifizierten Forschende aus Deutschland und der Schweiz in Blutproben spezifische Autoantikörper, die bereits vor Therapiebeginn mit einem Risiko für immunvermittelte Nebenwirkungen unter verschiedenen Immuntherapien assoziiert waren. Ein breit einsetzbares Autoantikörperprofil könnte künftig helfen, das individuelle Toxizitätsrisiko besser abzuschätzen, Therapieentscheidungen zu personalisieren und Betroffene engmaschiger zu überwachen.
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