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eine Arbeitsgruppe aus Schweden nutzte nationale Registerdaten, um mithilfe von Künstlicher Intelligenz Prädiktoren für das spätere Auftreten eines Melanoms zu identifizieren. Ihr bestes Modell war in der Lage, in rund 73 Prozent der Fälle zwischen Personen, die ein Melanom entwickeln, und solchen, die dies nicht tun, zu unterscheiden. Die Kombination aus Diagnosen, Arzneimittelverordnungen und soziodemografischen Daten ermöglichte es ihnen, kleine Hochrisikogruppen zu identifizieren, für die das Risiko, innerhalb von fünf Jahren an einem Melanom zu erkranken, bei etwa 33 Prozent lag. Ein selektives Screening dieser Hochrisikogruppen könnte so zu einer präziseren Überwachung und effizienteren Nutzung von Gesundheitsressourcen führen.
Forschende aus China berichten über ein wärmeaktivierbares Silikon-Patch, das Melanomzellen lokal angreift. Das Pflaster kombiniert laserinduziertes Graphen mit Kupferoxid, welches bei Erwärmung Kupferionen freisetzt, die mit der DNA der Tumorzellen interagieren und diese durch oxidativen Stress zerstören. In Mausmodellen führte das zu einer Reduktion der Tumormasse um bis zu 97 Prozent ohne Schädigung des umliegenden Gewebes. Neben der direkten zytotoxischen Wirkung deuten die Daten zudem auf eine mögliche Immunreaktion hin, die die Metastasierung hemmen könnte.
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