|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
Forschende der Universität Genf haben entdeckt, dass Interleukin-38 in Keratinozyten der Epidermis spezielle Kondensate bildet, die offenbar eine zentrale Rolle bei der Hauterneuerung spielen. Die Bildung dieser Kondensate steht in Verbindung mit oxidativem Stress und der zunehmenden Sauerstoffkonzentration nahe der Hautoberfläche. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven zur Erforschung der epidermalen Erneuerung und von Hautkrankheiten wie Psoriasis.
Ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover entwickelt ein Medikament, um die Abstoßung von Spenderhaut-Transplantaten zu verhindern. Mithilfe des Proteins US11 soll die Immunreaktion gezielt unterdrückt werden, ohne die gesamte Abwehrkraft des Körpers zu beeinträchtigen. Aktuell wird untersucht, wie das Protein mithilfe von Niosomen sicher in die Hautzellen transportiert werden kann. Zukünftig soll die Methode die Behandlung von Schwerstverbrannten verbessern.
|