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Liebe Leserinnen und Leser,
wenn sich die Menschen plötzlich scharenweise in die Fitness-Studios begeben, weiß man, dass ein neues Jahr begonnen hat. Doch was bei gesunden Menschen meist eher eine Nebenwirkung von zu viel Plätzchen und vorweihnachtlichem Stress ist, ist bei Menschen mit Diabetes ein ernstzunehmendes Problem: Muskelschwund.
Rund jeder vierte Typ-2-Diabetiker ist vom „sarkopenischen Diabetes“ betroffen – einer schwerwiegenden Komplikation, die allerdings häufig unentdeckt bleibt. Ein neues Positionspapier der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) und der Diabetes Nutrition Study Group (DNSG) soll nun darauf aufmerksam machen. Die Autoren führen aus, dass der Muskelabbau auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein kann, beispielsweise auf ungesunde Ernährung oder chronische Entzündungen. Außerdem warnen sie davor, dass Medikamente wie Semaglutid und Tirzepatid die Erkrankung zusätzlich verschlimmern könnten. Um der schlechten Prognose entgegenzuwirken, sollten Diabetiker deshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und – richtig – Kraft- und Widerstandstraining in ihr Programm aufnehmen. Das könnte sich sogar doppelt bezahlt machen, denn Patienten mit Diabetes entwickeln ebenfalls häufiger eine Arthrose – und sind dabei einem höheren Risiko für Komplikationen bei Gelenkoperationen ausgesetzt. Worauf Ärzte und Patienten achten sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag.
Wussten Sie außerdem, dass die Niere „riechen“ kann? Und dass der Geruch von Lebensmitteln während der Schwangerschaft Auswirkungen auf die Nachkommen haben könnte? Ich denke, das Weihnachtsessen können Schwangere trotzdem guten Gewissens genießen. Vorsicht ist für alle Eltern jedoch geboten, wenn bei der Bescherung streng riechendes Spielzeug zum Vorschein kommt!
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein besinnliches zweites Adventswochenende!
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