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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
eine Studie aus Brasilien legt nahe, dass Omega-3-Fettsäuren die Insulinresistenz bei nicht fettleibigen Ratten schwächen und die Glukoseintoleranz verringern kann, indem sie die Entzündungsreaktion des Körpers modulieren. Obwohl die Ergebnisse aus präklinischen Versuchen stammen, geben sie Hoffnung für nicht fettleibige Typ-2-Diabetes-Patienten, betonen die Forscher. „Unsere Ergebnisse haben unser Wissen über den Zusammenhang zwischen Entzündung und Insulinresistenz bei nicht fettleibigen Tieren erweitert und bestätigen, dass dies ein Schlüsselfaktor für Diabetes ist, auch wenn keine Fettleibigkeit vorliegt“, erklärt Letztautorin Renata Gorjão.
Laut einer neuen Studie aus dem Fachjournal „endocrine reviews“ könnten Hormone genutzt werden, um Alterserscheinungen wie Falten und grauen Haaren vorzubeugen. Die Wissenschaftler untersuchten die Potenziale endokriner Akteure wie das α-Melanozyten-stimulierende Hormon, Substanzen der Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse, Oxytocin, Endocannabinoide und Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptormodulatoren. Sie fanden heraus, dass diese vielversprechende Wirkungen haben, zum Beispiel auf UV-induzierten genotoxischen Stress.
Auch interessant: Die medikamentöse Adipositastherapie ist ein wichtiger Fortschritt, der die Chirurgie sinnvoll ergänzt, betont die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. „Medikamentöse Therapien ersetzen die Adipositaschirurgie nicht“, so Prof. Goran Marjanovic vom Universitätsklinikum Freiburg.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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