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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
eine neue Studie der University of Hong Kong, China, hat ergeben, dass eine höhere Muskelkraft mit einem um mehr als 40 Prozent geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist – und das unabhängig von der genetischen Veranlagung. Die Ergebnisse unterstreichen laut den Autoren die Bedeutung des Erhalts oder der Verbesserung der Muskelkraft als Schlüsselstrategie zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes.
Molybdän-Cofaktor-Defizienz (MoCD Typ A) ist eine sehr seltene und lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung. Sie wird durch genetische Mutationen verursacht, die zum Verlust des Molybdän-Cofaktors führen. Forscher der Universität zu Köln konnten nun zeigen, dass das Medikament Fosdenopterin/rcPMP die Überlebenschancen und die Entwicklungsfortschritte bei betroffenen Säuglingen erheblich verbessert. „Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Forschung an seltenen metabolischen Krankheiten“, kommentiert Prof. Günter Schwarz, Erstautor der Studie.
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Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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