Ausgabe 50/2024

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Freitag, 13. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,

trotz ihrer Häufigkeit bleibt die Tumorkachexie oft unbeachtet und führt bei etwa jedem dritten Betroffenen zum Tod, so eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrum München. Menschen mit Diabetes tragen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko und verlieren im Durchschnitt mehr Gewicht. Ihre Entzündungswerte sind erhöht, das Überleben hingegen signifikant kürzer. Der Grund: Die Tumorkachexie wird durch den bei Diabetes ohnehin gestörten Energiestoffwechsel verstärkt. „Die Stoffwechselstörungen, die durch den Tumor ausgelöst und durch Entzündungen im Körper verstärkt werden, machen eine einfache Gewichtszunahme durch Ernährung nahezu unmöglich“, erklärt Prof. Stephan Herzig, Direktor des Institutes für Diabetes und Krebs am Helmholtz-Zentrum München. Die Kachexie sei daher nicht nur ein Symptom, sondern eine eigenständige Erkrankung, die das Überleben von Krebspatienten erheblich beeinflusst.

Eine neue Studie aus Schweden zeigt, dass bei Hormonbehandlungen gegen Wechseljahrsbeschwerden die Risiken für Blutgerinnsel, Schlaganfall und Herzinfarkt je nach Wirkstoff und Art der Einnahme des Medikamentes unterschiedlich sind. So wurde beispielsweise das synthetische Hormon Tibolon, das die Wirkung der natürlichen Hormone des Körpers nachahmt, mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung gebracht, nicht aber mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel.

Das könnte Sie auch interessieren: Eine neue Studie der Universität von Ostfinnland, Finnland, zeigt, dass die Einnahme deutlich höherer Vitamin-D-Dosen als der empfohlenen in einem Zeitraum von fünf Jahren keinen Einfluss auf die Häufigkeit von Typ-2-Diabetes hat.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Diabetes erhöht das Risiko für Tumorkachexie und geringe Lebenserwartung

Diabetes erhöht das Risiko für Tumorkachexie und geringe Lebenserwartung

Trotz ihrer Häufigkeit bleibt die Tumorkachexie oft unbeachtet und führt bei etwa jedem dritten Betroffenen zum Tod, so eine aktuelle Übersichtsarbeit in Nature Metabolism. Menschen mit Diabetes tragen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

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Erste Real-World-Daten zu Mounjaro®

Seit über einem Jahr ist der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist Mounjaro®1,*,a in Deutschland zur Behandlung des Typ-2-Diabetes verfügbar. Erfahren Sie im Beitrag, wie Mounjaro® in der Praxis angekommen ist und welche Erkenntnisse erste Real-World-Daten liefern.

Fachinformation | PP-TR-DE-2362

LILLY_R_2024_007_Mounjaro_LILD-0031-HM-MOUNJ-D-67
 
 
 

Verschiedene Hormonbehandlungen in den Wechseljahren bergen unterschiedliche Risiken

Eine neue Studie aus Schweden zeigt, dass bei Hormonbehandlungen gegen Wechseljahrsbeschwerden die Risiken für Blutgerinnsel, Schlaganfall und Herzinfarkt je nach Wirkstoff und Art der Einnahme des Medikaments unterschiedlich sind.

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CGM: Effektiveres Selbstmanagement bei T2D außerhalb der ICT

Etwa 50 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes und einer nicht-intensivierten Insulintherapie erreichen ihr glykämisches Ziel nicht.1,2 Glukosemesssysteme wie FreeStyle Libre können das Selbstmanagement fördern und dadurch helfen, Therapieergebnisse zu verbessern und die Krankheitsprogression zu verlangsamen.3-7

Informieren Sie sich hier, welche Krankenkassen die Kosten bereits jetzt übernehmen.

Referenz

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Typ-2-Diabetes: Einnahme hoher Vitamin-D-Dosen hat keinen Einfluss auf die Entstehung

Typ-2-Diabetes: Einnahme hoher Vitamin-D-Dosen hat keinen Einfluss auf die Entstehung

Eine neue Studie der Universität von Ostfinnland, Finnland, zeigt, dass die Einnahme deutlich höherer Vitamin-D-Dosen als der empfohlenen in einem Zeitraum von fünf Jahren keinen Einfluss auf die Häufigkeit von Typ-2-Diabetes hat.

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Brustkrebs: Langfristiger Nutzen der Antihormonbehandlung durch Menopausenstatus beeinflusst

Heute erhalten Frauen mit östrogenempfindlichem Brustkrebs eine Antihormontherapie. Forscher des Karolinska Institut, Schweden haben gezeigt, dass postmenopausale Frauen mit Tumoren mit niedrigem Risiko mindestens 20 Jahre lang davon profitieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Überblick über neue osteoanabole TherapienNat Rev Endocrinol 09.12.2024.

Kälteakklimatisierung durch Zittern verbessert die Stoffwechselgesundheit bei Erwachsenen mit Übergewicht oder FettleibigkeitNat Metabol 06.12.2024.

Eine randomisierte Studie zum Vergleich von inhalativem Insulin plus Basalinsulin mit der üblichen Behandlung bei Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes. Diabetes Care 06.12.2024.

Zelluläre und molekulare Mechanismen der Adipositas bei degenerativen Wirbelsäulen- und GelenkerkrankungenBone Res 11.12.2024.

 
 
 
Fische und Forschung: Neue Behandlungsansätze bei Knochenerkrankungen älterer Menschen

Fische und Forschung: Neue Behandlungsansätze bei Knochenerkrankungen älterer Menschen

Geriater fordern die Forschung zu Alterskrankheiten auszubauen. Am Modell des schnell alternden Türkisen Prachtgrundkärpflings sollen etwa Alterungsprozesse der Knochen besser verstanden und neue Therapieansätze gefunden werden.

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PANORAMA:

Notaufnahmen in Deutschland melden 2023 mit rund zwölf Millionen Patienten einen Höchststand.
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Ein häufig eingesetztes Antidiabetikum besitzt offenbar einiges an Potenzial im Hinblick auf die Behandlung von Lungenkrebs.
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Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung fördert sechs Wissenschaftler an sechs Universitätskliniken in Bayern mit insgesamt 600.000 Euro.
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TERMINE:

13. Postgraduiertenkurs der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie
14. - 15. Februar 2025
Neuss

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3. - 6. Mai 2025
Wiesbaden

33. Osteoporoseforum
15. - 17. Mai 2025
St. Wolfgang im Salzkammergut, Österreich

19. Osteoporosetag
21. Oktober 2025
Wien, Österreich

 
 

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