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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
Forschende der Universitätsmedizin Magdeburg haben einen neuartigen Test entwickelt, der frühzeitig Nervenschäden und kognitive Störungen bei Diabetes identifizieren kann. Der Test gestaltet sich als Kombination aus spielerischen Testaufgaben auf dem Smartphone, sensorgestützten Einlegesohlen und KI-Auswertungen. Das eröffnet laut den Forschern neue Möglichkeiten, die Diagnostik zu vereinfachen und für den klinischen Alltag zugänglich zu machen. „Ein Nerven-TÜV, der durch maschinelles Lernen immer präziser wird, könnte Routineuntersuchungen revolutionieren“, erklärt Studienleiter Prof. Peter Mertens.
In einem in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ veröffentlichten Artikel zeigen Forscher, dass von Darmmikroben produzierte Metaboliten eine Rolle bei der Entstehung von Diabetes spielen könnten. Sie fanden heraus, dass ein hoher Konsum von zuckerhaltigen Getränken mit Veränderungen in der Häufigkeit von neun Bakterienarten einherging.
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Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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