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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
eine neue Studie hat die komplexen Mechanismen untersucht, durch die eine lysosomale Dysfunktion zu einer Beeinträchtigung der Insulinproduktion, -sekretion und Glukoseregulation führen kann. Sie zeigte, dass lysosomaler Stress, der durch Veränderungen des pH-Werts, der Größe, der Membrandurchlässigkeit und anderer Faktoren gekennzeichnet ist, die normale Funktion von Beta-, Alpha- und Immunzellen in der Bauchspeicheldrüse stören kann. Die Forscher fanden auch heraus, dass lysosomaler Stress mit der Entwicklung von Diabetes in Zusammenhang steht.
Und Forscher der Boston University School of Medicine, USA, haben transplantierbare Schilddrüsenfollikelepithelzellen (TFCs) aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnen. „Induzierte pluripotente Stammzellen stellen ein leistungsfähiges Instrument für die regenerative Medizin dar, da sie eine unbegrenzte Quelle patientenspezifischer Zellen bieten, die potenziell zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten eingesetzt werden können“, erklärt Dr. Darrell Kotton, Co-Autorin und Studienleiterin.
Auch interessant: Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen konnten zeigen, dass drei genetische Varianten im CTBP2-Gen mit einem geringeren Body-Mass-Index sowie einem erhöhten Risiko für Essstörungen in Verbindung stehen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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