Ausgabe 21/2025

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Freitag, 23. Mai 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,

wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken. Eine neue Analyse der Medizinischen Universität Innsbruck, Österreich, von Daten zu rund 340.000 Patienten ergab bei Männern einen eindeutigen Unterschied der Aussagekraft von Taillenumfang und Body-Mass-Index (BMI) hinsichtlich der Risikobewertung für die Entwicklung von Adipositas bedingten Krebsformen: So war ein um etwa 11 cm größerer Taillenumfang mit einem um 25 Prozent höheren Risiko dafür verbunden, an Übergewichts-bedingtem Krebs zu erkranken. Ein BMI-Anstieg um 3,7 kg/m² entsprach hingegen lediglich einem um 19 Prozent erhöhtem Risiko.

Auch eine weitere neue Studie aus Deutschland hat sich mit dem Zusammenhang zwischen Adipositas und dem Krebsrisiko beschäftigt. Eine epidemiologische Studie von Forschenden der Universität Regensburg zeigte, dass Adipositas das Krebsrisiko bereits erhöht, bevor klinische Störungen der Stoffwechsel- und Organfunktion wie Insulinresistenz oder Fettleber auftreten.

Das könnte Sie auch interessieren: Die CHIRACIC-Studie zeigt überraschend positive Effekte auf den Blutdruck nach operativer Entfernung eines einseitigen Nebennieren-Zufalltumors mit leicht erhöhter Kortisolproduktion. Das berichten Forscher des Universitätsklinikums Würzburg.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Adipositas-assoziiertes Krebsrisiko: Taillenumfang ist bei Männern noch aussagekräftiger als der BMI

Adipositas-assoziiertes Krebsrisiko: Taillenumfang ist bei Männern noch aussagekräftiger als der BMI

Wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken. Eine Analyse von Daten zu rund 340.000 Patienten zeigt nun, dass bei Männern die Messung des Taillenumfangs das Risiko, an Adipositas-bedingtem Krebs zu erkranken, noch genauer anzeigt als der Body-Mass-Index (BMI). Bei Frauen trifft das nicht zu.

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Krebsrisiko aufgrund von Adipositas: Anstieg bereits vor klinisch erkennbaren Störungen der Stoffwechsel- und Organfunktion möglich

Eine neue, von Forschenden der Universität Regensburg durchgeführte epidemiologische Studie zeigt, dass Adipositas das Krebsrisiko bereits erhöht, bevor klinische Störungen der Stoffwechsel- und Organfunktion wie Insulinresistenz oder Fettleber auftreten.

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Blutdruck: Positive Ergebnisse nach operativer Entfernung eines einseitigen Nebennieren-Zufalltumors mit leicht erhöhter Kortisolproduktion

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Die CHIRACIC-Studie zeigt überraschend positive Ergebnisse auf den Blutdruck nach operativer Entfernung eines einseitigen Nebennieren-Zufalltumors mit leicht erhöhter Kortisolproduktion.

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Einfach vorbereitet: Neue CGM-Lösung mit
KI-Prädiktion

Die neue Accu-Chek SmartGuide CGM-Lösung bietet KI-gestützte Prädiktionen, die Glukosewerte bis zu zwei Stunden im Voraus und über Nacht vorhersagen können1,2  – und macht Vorschläge zur Stabilisierung der Werte. Dadurch können Patient:innen ihren Diabetes proaktiv managen und frühzeitig reagieren, noch bevor hohe oder niedrige Werte auftreten.3

Quellen

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Mathematische Modellierung für Ansätze gegen Adipositas

Am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld trifft sich das internationale MATOMIC-Konsortium. Die Forschungsgruppe um den Chemieinformatiker Prof. Daniel Merkle lädt ein, um Projektfortschritte zu präsentieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zellintrinsische metabolische Phänotypen, identifiziert bei Patienten mit Glioblastom, mittels Massenspektrometrie-Bildgebung des 13C-markierten Glukosestoffwechsels.
Nat Metab 19.05.2025.

Exposition gegenüber Hyperglykämie im Mutterleib und der genetische Risikoscore für Typ-2-Diabetes bei den Nachkommen stehen in unabhängiger Beziehung zum Risiko einer gestörten Glukosetoleranz bei Jugendlichen.
Diabetes Care 19.05.2025. 

Der Einfluss von Yoga-Übungen auf die Körperzusammensetzung und Vitalfunktionen bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse.
Obes Rev 19.05.2025.

Intelligente Diagnose von Schilddrüsenknoten mit KI-Ultraschallunterstützung und zytologischer Klassifizierung.
Front Endocrinol 21.05.2025.

 
 
 
Universität Kiel: DFG fördert quantenbasierte Stoffwechsel-Bildgebung

Universität Kiel: DFG fördert quantenbasierte Stoffwechsel-Bildgebung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 3,5 Millionen Euro für eine neue Technologie, die frühe Diagnosen von Krankheiten und personalisierte Behandlungsstrategien ermöglicht.

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PANORAMA:

Das im Bau befindliche Forschungsgebäude CARDDIAB an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat zwei neue Magnetresonanztomographen erhalten.
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Eine Studie unter Leitung der University of Southern California, USA, gibt Aufschluss darüber, welche Auswirkungen der übermäßige Konsum von künstlichen Süßstoffen im Gehirn hat.
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Der Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmer Empagliflozin kann bei nichtdiabetischen Erwachsenen mit Kalzium- und Harnsäure-Nierensteinen die relativen Übersättigungsverhältnisse erheblich verringern.
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TERMINE:

Diabetologie Refresher: Diabetesassoziierte Komplikationen – Retinopathie und Neuropathie
18. Juni 2025
online

Diabetologie Refresher: Double Management in Klinik und Praxis
16. Juli 2025
online

Med live: Organerkrankungen bei Adipositas
25. September 2025
online

19. Osteoporosetag
21. Oktober 2025
Wien, Österreich

 
 

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