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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
ein Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) will bei Typ-1-Diabetikern in den Autoimmunprozess eingreifen und die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse stoppen. Dabei setzen die Wissenschaftler auf eine Kombinationstherapie aus Teplizumab und Antikörpern gegen die entzündungsfördernden Zytokine. So hoffen sie, den Krankheitsausbruch langfristig verzögern oder nach Krankheitsausbruch die Beta-Zellen schützen und wiederherstellen zu können. Das Forschungsprojekt wird von einer US-Stiftung über drei Jahre mit rund 730.000 Euro gefördert.
Studienergebnisse vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke deuten darauf hin, dass das Protein PanK4 eine Schlüsselrolle in der Aufrechterhaltung der metabolischen Flexibilität spielt, insbesondere im Hinblick auf die gleichzeitige Nutzung von Fettsäuren und Glukose als Energieträger. In der Untersuchung hatte sich gezeigt, dass das generelle Fehlen von PanK4 bei Mäusen zu einem verringerten Wachstum und einer reduzierten Skelettmuskelmasse führt. Zudem hatten Tiere, bei denen PanK4 spezifisch in der Muskulatur fehlte, einen erhöhten Fettanteil und eine beeinträchtigte Fettsäureoxidation in der Muskulatur.
Auch interessant: Wissenschaftler aus Portugal haben untersucht, wie das Nerven-, Immun- und Hormonsystem zusammenarbeiten, um einen der wichtigsten Prozesse des Körpers zu ermöglichen – die Produktion von Glukose bei Energieknappheit.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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