|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
Wissenschaftler der Jiao Tong University, Shanghai, haben den Zusammenhang zwischen zirkulierenden kurz- sowie verzweigtkettigen Fettsäuren und dem Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, untersucht. Die neuen Ergebnisse zeigen, dass die kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs), die verzweigtkettigen Fettsäuren (BCFAs) und Isovaleriansäure signifikant mit dem Auftreten von Typ-2-Diabetes verbunden waren. Zudem wurde festgestellt, dass die Assoziationen zwischen den gesamten BCFAs und Isovaleriansäuren und Diabetes teilweise durch Triglyceride, Insulinresistenz und β-Zellfunktion vermittelt werden.
Die sogenannte Restore-Diät, entwickelt mit Beteiligung der Universität Hohenheim, kann dazu beitragen, das Risiko für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 deutlich zu senken. Die Patienten nahmen im Durchschnitt ab und gleichzeitig reduzierte sich ihr Gesamtcholesterinspiegel. Die Diät basiert auf Lebensmitteln, die im ländlichen Papua-Neuguinea regelmäßig verzehrt werden. „Unsere Idee war es, eine ursprüngliche, nichtindustrialisierte Ernährungsweise nachzuahmen, die sich durch einfache Zutaten, einen niedrigen glykämischen Index und geringe Energiedichte auszeichnet“, erklärt Studienleiter Prof. Jens Walter.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine neue Studie der University of Michigan Medical School, USA, bietet neue Einblicke in die Pathophysiologie von Mukoviszidose-bedingtem Diabetes (CFRD). Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie war die Identifizierung eines Stadiums unbestimmter Glukosetoleranz, einem Vorläufer der CFRD.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
|