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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
mittels fokussierten Ultraschalls und den dabei entstehenden winzigen Bläschen lassen sich Tumorzellen in der Leber gezielt mechanisch zerstören. Die #HOPE4LIVER-Studie, in der das noch junge Verfahren der Histotripsie auf dessen Sicherheit und technischen Erfolg hin untersucht wurde, hat ihr Ziel erreicht – bei 95 Prozent der Fälle sei ein technischer Erfolg erzielt worden, berichteten teilnehmende Wissenschaftler kürzlich in der Zeitschrift „Radiology“. Ihre Hoffnung: die Behandlung von Patienten, die an primären und metastasierten Lebertumoren leiden, mit dem nichtinvasiven und hochpräzisen Verfahren, das zudem wichtige Gefäße und die Gallengänge schont, entscheidend zu verbessern.
Weiter untersuchen möchte eine Münchener Arbeitsgruppe das offenbar entzündungshemmende Potenzial des Proteins Thaumatin beziehungsweise dessen im Magen entstehender bitteren Verdauungsprodukte. Eine aktuelle Untersuchung an einem zellulären Testsystem hatte ergeben, dass diese bitteren Verdauungsprodukte in menschlichen Magenzellen die Säurefreisetzung stimulieren und Entzündungsreaktionen beeinflussen können. Am Ende möchten die Forschenden tiefere Einblicke in die molekularen Mechanismen ernährungsbedingter entzündlicher Magenerkrankungen gewinnen.
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