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Liebe Leserinnen und Leser,
ein Mittel gegen das Altern sucht die Menschheit wohl schon, seit sie forschen kann. Was die Leber betrifft, sind die Autoren einer aktuellen Studie möglicherweise einen kleinen Schritt vorangekommen.
Ausgangspunkt der Untersuchung waren die Auswirkungen bakterieller Endotoxine. In ihrem Mausmodell schalteten die Wissenschaftler alle Toll-Like-Rezeptoren (TLR) aus, die – gesichert oder vermutet – für die Identifizierung bakterieller Endotoxine durch das Immunsystem relevant sind. In der Folge zeigten die Mäuse weniger Altersanzeichen in der Leber. Entzündungen und fibrotische Veränderungen gingen im Vergleich zu Tieren mit normaler TLR-Funktion stark zurück. Die Studienautoren machten damit bakterielle Endotoxine als wichtigen Faktor einer altersbedingten Organdegeneration aus. Hilfreich wären diese Erkenntnisse, wenn man in Zukunft einen Weg fände, die Auswirkungen der Endotoxine zu verhindern oder einzudämmen, ohne die Wirkung des Immunsystems zu beeinträchtigen.
Um Entzündungsprozesse bzw. -signale geht es auch in einer anderen Studie, über die wir in dieser Woche berichten. In der Untersuchung zeigte eine deutsche Forschergruppe, dass regulatorische T-Zellen (Tregs) Entzündungssignale nutzen, um nach einer Krebstherapie Reparaturprozesse im Darm zu starten. Dabei arbeiten sie mit intestinalen Stammzellen zusammen. Lesen Sie mehr dazu und weitere Neuigkeiten aus der Pneumologie in unserem Newsletter sowie auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen einen gute Restwoche!
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