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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
Forschende von der Berliner Charité sind einer neuen Behandlungsmöglichkeit bei chronischen Darmentzündungen auf der Spur, die den Betroffenen nicht nur Symptomlinderung verschaffen und den Krankheitsprozess bremsen, sondern noch früher in seiner Entwicklung ansetzen soll. Schon seit Jahren forschen die Wissenschaftler an dem entzündungsfördernden Botenstoff Onkostatin M und daran, welche Rolle er im Darm spielt. Erkannt haben die Forschenden nun, dass Onkostatin M mit Interleukin-22 interagiert. Das könnte sich für Therapien nutzen lassen – durch eine Blockade entsprechender Bindungsstellen.
Auch eine interessante neue Veröffentlichung in „Nature“ beschäftigt sich mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – auf der ganzen Welt, unter besonderer Berücksichtigung von Schwellenländern. Dabei scheint sich zu bestätigen, dass es sich um eine Art Zivilisationskrankheit handelt – denn inzwischen werden auch in sich wirtschaftlich entwickelnden Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika steigende Fallzahlen beobachtet. Laut den Autoren der Studie verläuft der Prozess auf regionaler Ebene in vier Phasen. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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