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Liebe Leserinnen und Leser des KOMPAKT GASTROENTEROLOGIE,
ist bei einer Leberzirrhose das Immunsystem massiv gestört, leiden die betroffenen Patienten nicht nur an der Organschädigung an sich: Auch die Wahrscheinlichkeit für eine bakterielle Infektion steigt erheblich – mit schlimmstenfalls fatalen Folgen. Damit in dieser Situation eine Antibiose sinnvoll eingesetzt werden kann, benötigt man genaue Kenntnisse über den für die Infektion verantwortlichen Erreger. Im Rahmen des Forschungsverbundes INDIVO machen sich Wissenschaftler nun auf die Suche nach neuen Verfahren, mit denen sich die Diagnostik optimieren und die Therapie individueller gestalten lässt. Unterstützt wird das Forscherteam dabei – wie heutzutage so häufig – durch Künstliche Intelligenz. Worum es bei dem Projekt im Einzelnen geht, können Sie in unserem Newsletter nachlesen.
Außerdem im Nachrichtenangebot haben wir in dieser Woche unter anderem neue Erkenntnisse zu Risikofaktoren, wenn es um die Entwicklung neuer primärer Kolorektalkarzinome bei Patienten mit Lynch-Syndrom geht. Des Weiteren berichten wir über ein innovatives Diagnoseverfahren zur präzisen Früherkennung einer hochproblematischen, weil meist erst spät erkannten gastrointestinalen Krebserkrankung – des Pankreaskarzinoms.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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