Deutsche Leberstiftung schreibt Stipendien für die hepatologische Forschungsvernetzung aus4. August 2025 Foto: © Coloures-Pic/stock.adobe.com Um den nachhaltigen Austausch von Forschenden in der Grundlagenwissenschaft und in der klinischen Forschung im Bereich der Hepatologie zu fördern, schreibt die Deutsche Leberstiftung auch in diesem Jahr ihr Vernetzungs-Stipendium aus. Bewerbungen um das Stipendium sind bis zum 28. Februar 2026 möglich. Das Stipendium kann genutzt werden, um zeitlich begrenzte Projekte in anderen Forschungseinrichtungen als der eigenen durchzuführen. Es umfasst Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und gegebenenfalls Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung. Voraussetzungen für die Bewerbung Der Antrag auf ein Stipendium mit einem Projekt in der klinischen Forschung oder in der Grundlagenforschung kann laut der Stiftung gestellt werden, wenn die beiden beteiligten Forschungseinrichtungen an unterschiedlichen Institutionen angesiedelt sind und sich mindestens eine der beiden beteiligten Forschungseinrichtungen in Deutschland befindet. Pro Stipendium stehen bis zu 7500 Euro zur Verfügung. Die Förderung ist auf maximal sechs Monate befristet.Für das Vernetzungs-Stipendium können bis zum 28. Februar 2026 Anträge per E-Mail bei der Deutschen Leberstiftung eingereicht werden. Die Prüfung und Diskussion der Bewerbungen erfolgt durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Dessen Mitglieder sind Prof. Maike Hofmann (Freiburg), PD Dr. Peter Hübener (Hamburg) und Prof. Andreas E. Kremer (Zürich, Schweiz).Die Geförderten werden auf dem 22. HepNet Symposium in Hannover (26./27. Juni 2026) im Rahmen einer Urkundenverleihung bekanntgegeben. „Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen“ „Mit unserem Vernetzungs-Stipendium stärken wir die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit sowohl zwischen Forschenden als auch zwischen hepatologischen Forschungszentren“, erläutert Prof. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung, die Bedeutung des Vernetzungs-Stipendiums. „So werden wissenschaftliche Kompetenzen und technische Ressourcen gebündelt. Aktuelle relevante Fragestellungen können damit effizient und praxisnah beantwortet werden. Diese Zusammenarbeit stellt einen Ausgangspunkt für eine nachhaltige Kooperation und damit für eine zukunftsgerichtete Leberforschung dar.“Die Zusendung des Antrags mit Anlagen kann per E-Mail erfolgen. Für die Einhaltung der Bewerbungsfrist gilt das Datum des E-Mail-Eingangs. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Website der Deutschen Leberstiftung abrufbar.
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