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Liebe Leserinnen und Leser,
bei der Einschätzung des leberassoziierten Mortalitätsrisikos von Personen, die regelmäßig exzessiv Alkohol trinken, wird dieser Konsum nicht selten isoliert betrachtet. Dabei wäre es sinnvoll, auch die Ernährungsgewohnheiten und die körperliche Aktivität in die Beurteilung einzubeziehen, wie die Autoren einer neuen Studie aus den USA meinen. Sie hatten dazu eine groß angelegte Analyse von Daten aus dem National Health and Nutrition Examination Survey durchgeführt.
Die Autoren zogen aus ihren Ergebnissen den Schluss, dass täglicher Alkoholkonsum und Rauschtrinken unabhängig voneinander mit einem erhöhten leberbedingten Sterberisiko assoziiert sind. Dabei fiel dieses Risiko für Personen mit gesunden Ernährungsgewohnheiten und einer den aktuellen Empfehlungen entsprechenden körperlichen Aktivität deutlich geringer aus. Ein weiteres auffälliges Ergebnis: Frauen erzielten durch solche Verhaltensweisen größere Vorteile als Männer.
Möglicherweise gibt es einen Weg, um im Vorfeld zu erkennen, bei wem exzessiver Alkoholkonsum besonders negative Auswirkungen auf die Leber haben wird. Autoren einer anderen aktuellen Studie haben das Schicksal eines Enzyms erforscht, das am Recycling unerwünschter Proteine beteiligt ist. Bei regelmäßigem Alkoholmissbrauch kann es seine Aufgabe, die in der Entfernung eines bestimmten Proteins besteht, nicht mehr erfüllen. Eine Akkumulation dieses Proteins wiederum trägt zur Entstehung einer Fettleber bei. Lesen Sie mehr dazu und zu anderen Themen in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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