Ausgabe 07/2026

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Mittwoch, 11. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

unter anderem an ehemaligen Darmkrebspatienten, bei denen die Erkrankung schon mindestens fünf Jahre zurücklag, haben Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums Effekte eines gesunden Lebensstils auf Krebsüberlebende untersucht. Fazit: Auch bei dieser Patientenklientel lohnt es sich, auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und den Verzicht auf ungesunde Angewohnheiten wie das Rauchen oder Alkoholkonsum hinzuweisen. In der Untersuchung fiel das Mortalitätsrisiko bei Krebsüberlebenden mit insgesamt gesundem Lebensstil um rund 30 Prozent geringer aus als bei denjenigen, die weniger gesund lebten.

Apropos gesunde Ernährung: Hochverarbeitete Lebensmittel haben einen schlechten Ruf, wenn es um die Gesundheit der Konsumenten geht. So können laut den Autoren einer anderen neuen Studie die darin enthaltenen Zusatzstoffe – Aromastoffe, Konservierungsmittel, Emulgatoren und so weiter – Stoffwechselprozesse beeinträchtigen, das Darmmikrobiom stören und Entzündungen fördern. In einer großen bevölkerungsbasierten Beobachtungsstudie ergab sich für Personen, deren Konsum hochgradig industriell verarbeiteter Lebensmittel im oberen Drittel lag, sogar ein erhöhtes Mortalitätsrisiko – sowohl insgesamt als auch in Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

Lesen Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal außerdem über neue Erkenntnisse zu chronischem Zellstress bei Leberkrebs und die Früherkennung von Morbus Crohn durch den Nachweis von Flagellin-Antikörpern im Blut. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Gesunder Lebensstil lohnt sich auch nach Krebs

Gesunder Lebensstil lohnt sich auch nach Krebs

Langzeit-Krebsüberlebende, die nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und ein gesundes Körpergewicht halten, leben deutlich länger als Betroffene mit ungesünderen Gewohnheiten. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

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Moderne CED-Therapie: Fachwissen zu Vedolizumab

Sowohl Morbus Crohn als auch Colitis ulcerosa zählen zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und können das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen. Eine bewährte und von Leitlinien empfohlene Therapieoption ist das Firstline-Biologikum# Vedolizumab (Entyvio®).**

Pflichtangaben | Referenzen

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Ultraprozessierte Lebensmittel: Möglicher Zusammenhang mit dem Mortalitätsrisiko von Krebsüberlebenden gefunden

In einer Studie haben Krebsüberlebende, die im Rahmen ihrer normalen Ernährungsgewohnheiten viel ultraverarbeitete Lebensmittel zu sich nahmen, eine signifikant erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit insgesamt sowie im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung gezeigt.

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NEUE OPTION: GAVIDarm bei Reizdarmsymptomen (RDS)

Mit seiner wissenschaftlich belegten Schutzschild-Technologie stabilisiert GAVIDarm die gestörte Darmbarriere mit einer mukoadhäsiven Schutzschicht aus Xyloglucan und Erbsenprotein. Auf diese Weise fördert GAVIDarm die Regeneration der Darmschleimhaut, lindert wiederkehrende Darmbeschwerden langanhaltend* und hilft Reizdarmsymptomen vorzubeugen.

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Leberzellkrebs: Chronischer Zellstress hat zwei Gesichter

Leberzellkrebs: Chronischer Zellstress hat zwei Gesichter

Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus.

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Morbus Crohn: Antikörper-Nachweis zur Früherkennung – Chance auf Prävention?

Erst Symptome, dann die Diagnose? Dank Forschenden aus Kanada könnte sich das für Morbus Crohn vielleicht bald ändern: Bestimmte Personen mit erhöhtem Risiko für die Erkrankung können potenziell frühzeitig durch einen Nachweis von Flagellin-Antikörpern im Blut identifiziert werden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Dolichokolie ist bei gastroenterologischen Patienten im Kindesalter, die an Obstipation und damit assoziierten Beschwerden leiden, häufig
J Pediatr Gastroenterol Nutr 2026;82(2):407–414.

Internet-basierte kognitive Verhaltensintervention gegen Schmerzen bei pädiatrischer akut rezidivierender und chronischer Pankreatitis. Eine multizentrische randomisiert-kontrollierte Studie
Pancreas 2026;55(2):e137–e146.

Prävalenz von Opioid-Gebrauch und damit assoziierte Outcomes in der Versorgung beim Reizdarmsyndrom nach Rom-IV-Kriterien in Großbritannien
Aliment Pharmacol Ther 2026;63(4):557–568.

 
 
 
 
Mit dem Taxi durch den Darm: Ameisensäure als Verbindung im Mikrobiom

Mit dem Taxi durch den Darm: Ameisensäure als Verbindung im Mikrobiom

Forschende von der Goethe-Universität haben eine überraschende Rolle der Ameisensäure im menschlichen Darm entdeckt: Das kleine Molekül fungiert als eine Art „Taxi“ für Elektronen – sowohl innerhalb von Bakterien als wahrscheinlich auch zwischen verschiedenen Mikroorganismen.

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KURZMELDUNGEN:

Eine ersatzlose Streichung aller Vergütungsregelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) fordert der Bundesrechnungshof. Der KBV-Vorstand wirft diesem eine „fehlende Kenntnis der Versorgungsrealität“ vor.
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Teure Folgen des TSVG: Zu den niedergelassenen Medizinern fließen zusätzliche Milliardensummen, Patienten warten trotzdem zu lange auf Termine. Der Rechnungshof fordert Konsequenzen.
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Die Krankenhäuser wären bereit, erneut Zivildienstleistende zu beschäftigen und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, im Falle einer Wiedereinführung ihren Dienst in Kliniken zu leisten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Krankenhausinstitutes (DKI).
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TERMINE:

XXI. Gastroenterologie-Seminarwoche Titisee
21.02.-25.02.2026
Titisee-Neustadt

 
 

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