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Liebe Leserinnen und Leser,
unter anderem an ehemaligen Darmkrebspatienten, bei denen die Erkrankung schon mindestens fünf Jahre zurücklag, haben Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums Effekte eines gesunden Lebensstils auf Krebsüberlebende untersucht. Fazit: Auch bei dieser Patientenklientel lohnt es sich, auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und den Verzicht auf ungesunde Angewohnheiten wie das Rauchen oder Alkoholkonsum hinzuweisen. In der Untersuchung fiel das Mortalitätsrisiko bei Krebsüberlebenden mit insgesamt gesundem Lebensstil um rund 30 Prozent geringer aus als bei denjenigen, die weniger gesund lebten.
Apropos gesunde Ernährung: Hochverarbeitete Lebensmittel haben einen schlechten Ruf, wenn es um die Gesundheit der Konsumenten geht. So können laut den Autoren einer anderen neuen Studie die darin enthaltenen Zusatzstoffe – Aromastoffe, Konservierungsmittel, Emulgatoren und so weiter – Stoffwechselprozesse beeinträchtigen, das Darmmikrobiom stören und Entzündungen fördern. In einer großen bevölkerungsbasierten Beobachtungsstudie ergab sich für Personen, deren Konsum hochgradig industriell verarbeiteter Lebensmittel im oberen Drittel lag, sogar ein erhöhtes Mortalitätsrisiko – sowohl insgesamt als auch in Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.
Lesen Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal außerdem über neue Erkenntnisse zu chronischem Zellstress bei Leberkrebs und die Früherkennung von Morbus Crohn durch den Nachweis von Flagellin-Antikörpern im Blut. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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