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Liebe Leserinnen und Leser,
die geschlechtersensible Medizin ist kein so ganz junges Forschungsfeld mehr, doch immer noch ergeben sich daraus neue überraschende Erkenntnisse. So haben Wissenschaftler aus den USA gerade Daten veröffentlicht, die auf mögliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in den biologischen Prozessen hindeuten, die Lebererkrankungen zugrunde liegen. Der Auswertung von NHANES-Daten zufolge besitzen Patientinnen mit bestimmten kardiometabolischen Risikofaktoren ein deutlich höheres Risiko für eine Leberfibrose als männliche Patienten, die dieselben Merkmale aufweisen – Typ-2-Diabetes oder einen größeren Taillenumfang beispielsweise. Weitere Untersuchungen – unter anderem zu Leberfibrose bei Frauen in den Wechseljahren – sind bereits in Planung. Lesen Sie mehr dazu in unserer Top-Meldung in dieser Woche.
Außerdem berichten wir in dieser Woche unter anderem über Beobachtungen, die Forschende bei Leberzirrhosepatienten gemacht haben, die nach einer Leberdekompensation konsequent auf Alkohol verzichteten, und über die mutmaßlichen Folgen bestimmter Fette in Säuglingsnahrung.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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