Ausgabe 16/2026

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Mittwoch, 15. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

laut Schätzungen betrifft das Reizdarmsyndrom in Deutschland – je nach zugrunde gelegten Diagnosekriterien – zwischen vier und 17 Prozent der Bevölkerung. Eine ursächliche Behandlung ist bislang nicht möglich, schließlich sind die genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt. Immerhin hat das Reizdarmsyndrom als häufigste funktionelle Darmerkrankung inzwischen das Stigma verloren, lediglich eine psychosomatische Befindlichkeitsstörung zu sein.

Ziel der Behandlung ist es vor allem, die belastenden Beschwerden zu lindern – etwa durch eine Anpassung der Ernährung oder durch Medikamente gegen Symptome wie Durchfall oder Bauchschmerzen. Da die Diagnose Reizdarmsyndrom häufig schon in jungen Lebensjahren gestellt wird, hat eine US-amerikanische Forschergruppe nun die Langzeitsicherheit von Medikamenten untersucht, die in diesem Kontext eingesetzt werden.

Aus ihrer großen Langzeitstudie mit Daten von mehr als 669.000 Personen und aus einem Zeitraum von zwei Jahrzehnten schließen die Wissenschaftler, dass einige der häufig eingesetzten Medikamente zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko verbunden sein könnten. Auf individueller Ebene sei der Risikoanstieg zwar gering, insgesamt bewerten die Forschenden ihn jedoch als „signifikant und besorgniserregend“. Mehr zu dieser aktuellen Publikation erfahren Sie in unserem ersten Beitrag.

In einer weiteren aktuellen US-Studie zum Thema Reizdarmsyndrom haben sich deren Autoren mit Ungleichheiten bei der Diagnosestellung zwischen Männern und Frauen sowie verschiedenen ethnischen Gruppen beschäftigt. Zu welchen Erkenntnissen die Forschenden dabei kamen, können Sie ebenfalls in unserem Newsletter lesen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Antidepressiva bei Reizdarmsyndrom: Hinweise auf erhöhtes Mortalitätsrisiko

Antidepressiva bei Reizdarmsyndrom: Hinweise auf erhöhtes Mortalitätsrisiko

Eine große Langzeitstudie lässt die Schlussfolgerung zu, dass einige häufig in der Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) eingesetzte Medikamente – darunter Antidepressiva – mit einem zwar geringen, aber messbaren Anstieg des Mortalitätsrisikos verbunden sein können.

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Stabile Therapie bei Wechsel zu Uzpruvo®1

Zwischenergebnisse der CONZULT-Beobachtungsstudie2 zeigen: Die Umstellung auf Uzpruvo® ist schnell erklärt,* gut von Patienten akzeptiert** und Wirksamkeit, Sicherheit und Lebensqualität bleiben stabil und vergleichbar mit dem Referenzprodukt.***,#,1

Fachinformation | Referenzen

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Reizdarmsyndrom-Diagnose: Männer mit Symptomen werden häufiger übersehen

Eine nationale Umfrage in den USA verdeutlicht, dass es dortzulande erhebliche Unterschiede in der Diagnose des Reizdarmsyndroms (RDS) sowohl zwischen Männern und Frauen als auch bezogen auf ethnische Gruppen gibt.

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YuflymaTM: Für Colitis ulcerosa & Morbus Crohn

Das citratfreie1 Adalimumab-Biosimilar YuflymaTM verfügt über ein kleines Injektionsvolumen und ist zugelassen für Colitis ulcerosaa und Morbus Crohn ab 6 Jahren. Der Fertigpen (80 mg & 40 mg) und die Fertigspritze (40 mg & 20 mg) sind im Kühlschrank (2–8 °C) drei Jahre und nach Entnahme max. 31 Tage bei Raumtemperatur verpackt haltbar – inklusive Preisvorteil bei 80 mg Wirkstärkeb.

Pflichtangaben

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Hohe Menge an Nahrungsfetten führt zu raschem Rückgang schützender Immunzellen im Darm

Hohe Menge an Nahrungsfetten führt zu raschem Rückgang schützender Immunzellen im Darm

Schon eine zeitlich sehr begrenzte Aufnahme hoher Mengen von Nahrungsfetten kann zu einem raschen und selektiven Verlust angeborener lymphoider Zellen der Gruppe 3 (ILC3s) auf der Darmschleimhaut führen.

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EINER VON VIER EoE-Patienten

25 % der EoE-Patienten# waren mit einer TCS-Therapie nicht dauerhaft in klinisch-histologischer Remission.a,1 TCS-refraktäre Patienten können von DUPIXENT® profitieren.*,2 Bieten Sie TCS-refraktären Patienten die Chance auf anhaltende klinische, endoskopische und histologische Verbesserungen.2–4

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Adipositas wirkt sich bei Männern und Frauen unterschiedlich auf die Gesundheit aus

Während adipöse Männer häufiger vermehrtes viszerales Fett entwickeln und eine schlechtere Lebergesundheit aufweisen, scheinen Frauen mit Adipositas anfälliger für systemische Entzündungen und ein ungünstigeres Blutfettprofil, einschließlich erhöhter Cholesterinwerte, zu sein.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Probiotika beim Reizdarmsyndrom: Aktualisierter systematischer Review und Metaanalyse mit sequenzieller Studienanalyse
J Gastroenterol Hepatol 2026;41(4):11311146

Langzeitrisiko für akute Pankreatitis bei Patienten mit Zöliakie: Eine landesweite bevölkerungsbasierte Kohortenstudie (Schweden)
 
Darmkrebs und Mortalitätsrisiko unter Erwachsenen höheren Alters mit beziehungsweise ohne Adenom bei einer früheren Koloskopie
 
 
 
 
Zöliakie: Übertriebene Vorsicht beim Küssen ist wohl unnötig

Zöliakie: Übertriebene Vorsicht beim Küssen ist wohl unnötig

Für Menschen mit Zöliakie kann die Angst vor einer Gluten-Exposition über die Ernährung hinausgehen und auch den Austausch von Intimitäten betreffen. Autoren einer neuen Studie berichten nun Beruhigendes.

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KURZMELDUNGEN:

Wie ernähren sich die Menschen in Deutschland? Beantworten soll das das Nationale Ernährungsmonitoring (nemo), in dessen Rahmen nun eine bundesweite Studie startet.
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Kinder, die am seltenen Food-Protein‑Induced-Enterocolitis-Syndrom leiden, weisen atypische Darmmikrobiota im Vergleich zu gesunden Kindern auf. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Umeå (Schweden).
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Wie können Krankenhäuser Künstliche Intelligenz wirklich nutzbringend einsetzen? Ein neues Whitepaper vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme liefert Antworten.
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TERMINE:

CED Nord Kongress
24.-25. April 2026
Braunschweig

Düsseldorf
 
28.-30. April 2026
San Diego, USA
 
29. April 2026
Oldenburg
 
 

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