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Liebe Leserinnen und Leser,
die Forschung, die sich mit dem Darmmikrobiom beschäftigt, ist unglaublich vielfältig, ebenso wie die Effekte, die das Mikrobiom auf die menschliche Gesundheit haben kann: So zeigen neueste Forschungsergebnisse, dass Veränderungen des Ökosystems Darm Einfluss auf Erkrankungen des Alters wie beispielsweise die altersbedingte Makuladegeneration haben.
Doch wer glaubt, dass die Mikrobengemeinschaft im Darm nur dadurch geprägt wird, was man ihr sozusagen zur Verarbeitung zukommen lässt – also durch die Ernährung –, der irrt. Eine neue Studie belegt, dass Genen eine aktive Rolle dabei zukommt, wie die Darmmikrobiota gestaltet ist. Die Autoren stellten in einem Mausmodell fest, dass bei einer bestimmten genetischen Veranlagung Alpha-Defensine produziert werden, die wiederum über das Schicksal von Darmbakterien bestimmen – ob sie gedeihen oder eliminiert werden.
Auch Erkrankungen beziehungsweise medikamentöse Therapien, denen sich der Wirt unterzieht, hinterlassen Spuren im Darmmikrobiom: Das berichten aktuell Wissenschaftler aus Estland. Sie hatten Informationen zu Stuhlproben und Medikamentenverordnungen von mehr als 2500 Personen aus einer nationalen Datenbank ausgewertet.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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