Ausgabe 4/2025

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Mittwoch, 21. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Woche berichteten wir darüber, dass mit erhöhten Blutwerten bestimmter Per- und Polyfluoralkylsubstanzen im Kindesalter das Risiko für eine Stoffwechseldysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) wächst. Ebenfalls mit einer erhöhten MASLD-Wahrscheinlichkeit früh im Leben ist laut einer aktuellen Studie ein weiterer Faktor verbunden: eine fett- und zuckerreiche Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Top-Meldung in dieser Woche.
Zwar stammen die neuen Erkenntnisse aus Mausmodellen und müssen durch weitere Untersuchungen an Menschen erst noch bestätigt werden – die Wissenschaftler sehen aber in ihren Ergebnissen jetzt schon neue Ansätze, um durch frühzeitige Prävention die zunehmende MASLD-Last bei Kindern und Jugendlichen zu senken.
Außerdem finden Sie in unserem Newsletter unter anderem Informationen dazu, wie bei fortgeschrittenen Stadien einer chronischen Lebererkrankung Bakterien aus dem Mundraum den Darm besiedeln – auch hierzu gibt es neue Forschungsergebnisse. Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Darmpolypen beziehungsweise Darmkrebs.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Prävention kindlicher MASLD beginnt bei der Mutter

Prävention kindlicher MASLD beginnt bei der Mutter

Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit eine fett- und zuckerreiche Ernährung zu sich nehmen, haben ein erhöhtes Risiko, später im Leben eine Fettlebererkrankung zu entwickeln. Neue Forschungsergebnisse deuten nun darauf hin, wie dieses Risiko verringert werden könnte.

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MASH: lebergerichtete Therapie ist kein Wunschdenken mehr

Rezdiffra® ist die erste und einzige in Europa zugelassene MASH-Therapie mit mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose. Lesen Sie mehr über die überzeugende Wirksamkeit und das gute Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil der lebergerichteten Therapie.1

1. Fachinformation Rezdiffra®, Stand August 2025. | DE-PP-RES-00084 12/25

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Verändertes Mikrobiom: Mundbakterien spielen eine Rolle bei chronischer Lebererkrankung

Wissenschaftler haben deutliche Hinweise darauf gefunden, dass bei chronischer Lebererkrankung Bakterien aus dem Mund den Darm besiedeln. Die Forschenden haben auch aufgedeckt, wie sich dadurch das Krankheitsbild verschlechtern kann.

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Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken

Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken

Bei fünf bis zehn Prozent der Darmkrebspatienten spielen erbliche Faktoren eine Rolle. Dabei ist der Anteil bei jüngeren Personen höher. Die DNA-Analyse von Darmpolypen liefert wichtige zusätzliche Informationen über die Entstehung dieser Polypen und von Darmkrebs.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Wirksamkeit und Sicherheit von Mirikizumab bei pädiatrischen Studienteilnehmern mit moderater bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (SHINE-1). Eine multizentrische offene nicht randomisierte Phase-II-Studie
Lancet Gastroenterol Hepatol 2026;11(2):100-109.

Langzeitmortalität nach Cholezystektomie in einer landesweiten Kohorte in Schweden aus den Jahren 1969 bis 2016
Clin Gastroenterol Hepatol 2026;24(1):103-112.e1.

Gebrechlichkeit bei chronischer Pankreatitis und deren Einfluss auf die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen und stationäre Behandlungsergebnisse. Eine landesweite Analyse (USA)
Pancreas 2026;55(2):e204-e205.

 
 

Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um

Veränderungen im KRAS-Gen kommen bei Darmkrebs häufig vor. Ihre Bedeutung für die Reprogrammierung von Immunzellen im Knochenmark und damit im Tumor haben nun Forschende aus Österreich und der Schweiz entschlüsselt.

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Transplantationsmediziner zur Widerspruchslösung: Ist es ethisch, eine Versorgungslücke offen zu lassen?

Transplantationsmediziner zur Widerspruchslösung: Ist es ethisch, eine Versorgungslücke offen zu lassen?

Angesichts leicht gestiegener Organspendezahlen betont die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) den weiterhin ungedeckten Bedarf an transplantablen Organen für schwer kranke Menschen. „Warum tun wir uns in Deutschland so schwer mit der Widerspruchslösung?“, fragt die DTG in einer aktuellen Aussendung.

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KURZMELDUNGEN:

Jede dritte Arzt- und Psychotherapiepraxis in Deutschland möchte ihr Praxisverwaltungs­system aktuell wechseln. Ursache hierfür ist unter anderem die hohe Fehleranfälligkeit der Systeme. Das zeigen aktuelle Umfrage­ergebnisse des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi).
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Die Medizinische Universität Wien und das Unternehmen Therakos haben eine langfristige Forschungspartnerschaft zur Weiterentwicklung der extrakorporalen Photopherese (ECP) bei der Transplantation solider Organe gestartet.
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Schleswig-Holstein kündigte Pläne für eine bundesweite Zuckersteuer an. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) begrüßt die Initiative.
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TERMINE:

Forum Gesundheitsökonomie 2026 der DGVS und der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling
28.01.2026
online

Gastroenterologischer Dialog
28.01.2026
Magdeburg

28. Internationales Endoskopie Symposium Düsseldorf
05.02.-07.02.2026
Düsseldorf

42nd Annual Conference of the German Association for the Study of the Liver
06.02.-07.02.2026
Freiburg im Breisgau

Coloproctologisches Seminar Hildesheim 2026
07.02.2026
Hildesheim

 
 

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