Liebe Leserinnen und Leser,
bei einer Bewertung der Risikofaktoren für eine Stoffwechseldysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) haben Forschende jüngst eine Entdeckung gemacht, mit der sie so nicht gerechnet hatten: Offenbar ist ein Bluthochdruck bei diesen Patienten mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert als Typ-2-Diabetes. Weniger überraschend bei der Auswertung von Daten der NHANES-Studie war die Bestätigung, dass MASLD-Patienten mit mehreren Risikofaktoren, die Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Gesundheit betreffen, eine schlechtere Prognose bezüglich der Sterblichkeit hatten. Die Wissenschaftler möchten nun auf dieser Grundlage umfassendere Risikoprofile erarbeiten.
Neues gibt es auch in Bezug auf die Darmkrebstherapie zu berichten: Wissenschaftler aus Singapur und China präsentieren in einer aktuellen Veröffentlichung einen gentechnisch veränderten Stamm von Salmonella typhimurium, dessen Anwendung zu besseren Überlebensraten und einem stärkeren Ansprechen auf eine Immuntherapie führen soll. Die Forschenden hoffen, dass sich die ermutigenden Ergebnisse aus dem Labor in Zukunft an Menschen bestätigen lassen werden. Wie der Ansatz im Einzelnen funktionieren soll, können Sie in unserem Newsletter nachlesen.
Darin berichten wir außerdem über ein neues Test-Panel bei hereditärer Pankreatitis, über die Flexibilität von Alphazellen und was diese für die Blutzuckerkontrolle bedeutet, sowie über Forderungen der Deutschen Leberstiftung anlässlich des diesjährigen Weltkindertages.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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