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Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt gute Nachrichten zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom: Ein Team unter der Leitung des Universitätsklinikums Erlangen hat in der CONKO-007-Studie darlegen können, dass eine zusätzliche Radiochemotherapie (im Vergleich zu einer alleinigen Chemotherapie) einen positiven Einfluss auf das Langzeitüberleben hat. So war die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach der Radiochemotherapie mit zehn Prozent deutlich höher als nach alleiniger Chemotherapie mit 3,8 Prozent. Gerd Nettekoven, Vorstand der Stiftung Deutschen Krebshilfe, warnt allerdings vor zu viel Euphorie – die Heilungschancen lägen immer noch weit hinter denen anderer Krebsarten zurück, betont er.
Apropos Krebserkrankungen: Unter anderem an Patienten mit Kolorektal-, Pankreas- oder Leberzellkarzinomen haben Forschende ermittelt, dass es gar nicht mal unbedingt die Metastasen sind, an denen Krebspatienten letztendlich versterben. Tatsächlich ist ihrer aktuellen Studie zufolge das Sterberisiko bei einer Infiltration der Aorta und der Vena cava stark erhöht − unabhängig von Metastasen. Welche Beobachtungen die Wissenschaftler außerdem im frühen versus im terminalen Stadium einer Krebserkrankung machten, können Sie in unserem Beitrag lesen.
Außerdem berichten wir in dieser Woche darüber, was Polyamine für den alternden Darm tun können und was das Darmnervensystem – das „Bauchhirn“ – mit Allergien zu tun hat.
Ich wünsche Ihnen einen gute Restwoche!
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