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Liebe Leserinnen und Leser,
bei einer steatotischen Lebererkrankung können, wenn geeignete Maßnahmen ausbleiben, schwere Entzündungen des Organs, eine Fibrose oder gar Leberkrebs die Folge sein. Doch damit nicht genug: Ein solcher Zustand stellt nicht nur ein Leberproblem dar, sondern kann auch Herz und Stoffwechsel belasten, wie die Autoren einer neuen Untersuchung belegen.
Dieser zufolge weisen Menschen mit einer steatotischen Lebererkrankung häufiger gefährliche, nicht verkalkte Koronarplaques auf und besitzen ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse. Die Verfasser der aktuellen Arbeit vermuten daher in einer Fettleber einen wichtigen Marker für Herzerkrankungen.
Lebererkrankungen stehen auch im Mittelpunkt einer gerade veröffentlichten Artikelserie im Journal „The Lancet Regional Health – Europe“. In den Beiträgen wird deutlich, dass es nicht ausreicht, das Problem aus hepatologischer Sicht zu betrachten. Zudem fordern die Verfasser dezidierte Maßnahmen im Rahmen der europäischen Gesundheitssysteme, die „die Lebergesundheit mit Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Alkoholpolitik, der Krebsprävention und den Bedürfnissen unterversorgter Bevölkerungsgruppen“ verknüpfen. Auch der Stigmatisierung leberkranker Patienten müsse entgegengewirkt werden.
Und: Die Zeit der Warnungen vor einer Verschlechterung der Situation in Europa sei vorbei, konstatieren die Autoren – nun gelte es, konkret zu werden und zu handeln. Lesen Sie mehr dazu in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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