Ausgabe 44/2024

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Mittwoch, 30. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,

sich nur mittels Abgabe einer Blutprobe auf Darmkrebs testen lassen zu können – diese Vorstellung ist für die meisten Menschen vermutlich vergleichsweise verlockend, wenn sie sich schon einmal für ein Screening zwecks Vorsorge entschieden haben. Denn: Vor einer Koloskopie schrecken viele zurück, auch der Umgang mit einer Stuhlprobe ist für manchen möglicherweise eher unangenehm. Aber eine Blutabnahme: Damit kann man gut umgehen, würden sich die meisten denken. US-Forscher haben nun die drei Verfahren im Hinblick darauf verglichen, welchen Einfluss sie auf Bevölkerungsebene auf Darmkrebsraten, Todesfälle und Kosten-Nutzen-Verhältnis haben.

Die Ergebnisse ihre Datenmodellierung veranlassen die Studienautoren zu der Warnung, dass Bluttests die Kolorektalkrebsrate nur dann werden senken können, wenn die Untersuchten mit positivem Blutbefund danach auch noch eine Koloskopie durchführen lassen. Die Arbeitsgruppe berechnete für eine alleinige Verwendung von Bluttests anhand der zusammengetragenen Daten eine mehr als doppelt so hohe Kolorektalkrebsinzidenz und Anzahl der damit zusammenhängenden Todesfälle wie bei der Darmspiegelung.

Bleiben wir im Darm: Das Mikrobiom, so zeigen Forschungsergebnisse aus unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten seit Jahren, kann viel und bildet vieles ab, was im menschlichen Körper gut oder schlecht läuft. So haben die Autoren einer Untersuchung an mehr als 150 Personen bestimmte Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei solchen Probanden festgestellt, die sich gesellschaftlich diskriminiert fühlten. Die Wissenschaftler konnten sogar mit einer Genauigkeit von 91 Prozent vorhersagen, welche Studienteilnehmer Diskriminierung ausgesetzt waren, indem sie nur deren Stuhlproben analysierten.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Kolorektalkrebs: Screening-Verfahren im Vergleich, Plädoyer für die Koloskopie

Kolorektalkrebs: Screening-Verfahren im Vergleich, Plädoyer für die Koloskopie

US-Wissenschaftler haben die aktuell verfügbaren Verfahren des Screenings auf Kolorektalkrebs hinsichtlich ihres Einflusses auf Krebsraten, Todesfälle und Kosten-Nutzen-Verhältnis auf Bevölkerungsebene miteinander verglichen.

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Mounjaro® in der Adipositas-Therapie

Eine Gewichtsreduktion um 5 % oder mehr gilt als klinisch signifikant und kann positive Effekte auf die Entwicklung von Begleit- und Folgeerkrankungen bei Adipositas haben. Mit Mounjaro®6,* ist nun eine effektive Therapieoption zur Behandlung der Adipositas* verfügbar, die zu einer starken Gewichtsreduktion von durchschnittlich 22,5 %b führt.

Fachinformation | PP-TR-DE-2137

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Internationale Studie: Zusätzliche Strahlentherapie beim resektablen Magenkarzinom ohne Vorteil

In einer großen internationalen Studie in weltweit 15 Ländern ist untersucht worden, ob eine zusätzliche Strahlentherapie für Patienten mit Magenkrebs einen Vorteil für die Überlebensdauer hat. Das Ergebnis: Die Behandlung mit einer Chemotherapie reicht bei operativ entfernbarem Magenkrebs aus.

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DGVS 2024: neue Real-World-Daten zu Jyseleca® in der CU

Das Alfasigma-Symposium „Update Colitis ulcerosa – Studiendaten und das richtige Leben“ auf dem DGVS-Kongress war geprägt von Langzeitwirksamkeits- und Sicherheitsdaten zum präferenziellen JAK1-Inhibitors Filgotinib (Jyseleca® 200-mg- und 100-mg-Filmtabletten), neuen Real-World-Ergebnissen einer japanischen Studie und einem spannenden Patientenfall aus der Praxis.1-3,a–d

Referenzen

Large group of entrepreneurs attending a seminar in board room.
 
 
 
 
Darmkrebsrisiko bei Colitis ulcerosa: Dysfunktionales p53-Gen hält Zellen in proliferativem Zustand

Darmkrebsrisiko bei Colitis ulcerosa: Dysfunktionales p53-Gen hält Zellen in proliferativem Zustand

Aus der Aufklärung der Rolle des Gens p53 bei Colitis ulcerosa an Organoiden aus Mausstammzellen ergibt sich ein potenzieller Angriffspunkt für Wirkstoffe, die eine Progression zu Darmkrebs verhindern sollen.

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AMGEVITA® jetzt nur noch mit neuen PZNs

Seit 1.7.24*  ist AMGEVITA® in allen Darreichungsformen und Dosierungen mit doppelter Wirkstoffkonzentration verfügbar.1 Wichtig für Sie: Bestellen Sie AMGEVITA® jetzt ausschließlich mit neuen PZN-Nummern. Eine Übersicht können Sie hier downloaden. Vertrauen Sie weiterhin auf AMGEVITA® – mit höchstmöglicher Lieferfähigkeit2 und 100% GKV-Rabattvertragsabdeckung3.

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Erkennen seltenerer gastrointestinaler Erkrankung mit KI dank Anomalie-Detektion

Ein neues auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Tool kann anhand von Bildgebungsdaten auch wenig häufige gastrointestinale Erkrankungen erkennen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Assoziation zwischen Divertikulose und kolorektalen Neoplasien. Analyse einer großen österreichischen Datenbank. J Clin Med 2024;13(20):6078. 

Medikamentöse Therapien zur Prävention und Behandlung entzündlicher Pouch-Störungen. Systematischer Review und Metaanalyse. Am J Gastroenterol 16.10.2024. 

Der Nexus zwischen Appendizitis und Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Ein spannender Zusammenhang enträtselt. Observational Study Medicine (Baltimore) 2024;103(41):e38859. 

 
 
 
Anzeichen im Darmmikrobiom: Gefühl der Diskriminierung ist mit Mikroentzündungen assoziiert

Anzeichen im Darmmikrobiom: Gefühl der Diskriminierung ist mit Mikroentzündungen assoziiert

Die Erforschung der Darmmikrobiota um eine weitere Facette bereichert haben Forschenden aus den USA mit einer neuen Studie: Sie stellten fest, dass Menschen, die Diskriminierung erfahren, Veränderung im Darmmikrobiom aufweisen.

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KURZMELDUNGEN:

Die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland ist im internationalen Vergleich weiter gering. Laut Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation, ist keine klare Trendwende festzustellen.
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Eine Berliner Projektgruppe im Rahmen der European Rare Diseases Research Alliance möchte innovative diagnostische Plattformen entwickeln, um Therapieerfolge und die Immunogenität bei der Behandlung Seltener Erkrankungen, insbesondere im Bereich der Gentherapie, zu bewerten.
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Im Projekt SYNTHIA sollen innovative Verfahren synthetische Patientendaten erzeugen. Die Innovative Health Initiative, ein Zusammenschluss forschender Pharma- und Medizintechnikunternehmen in Kooperation mit der Europäischen Union, fördert das Projekt.
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TERMINE:

DGVS Seminar Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Modul 2
6. - 8. November 2024
Frankfurt am Main

JUGA Digital: After Work Crashkurs – Neurogastroenterologie – Die Verbindungen zwischen Gehirn und Darm
7. November 2024
Online

33. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft
7. - 9. November 2024
Freiburg

DGVS Digital: Gastroenterologische Infektionen
11. November 202
online

Endoskopie Workshop EVK Düsseldorf
13. November 2024
Düsseldorf

DGVS Digital: Onkologie Kompakt
26. - 28. November 2024
online

 
 

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