Ausgabe 06/2025

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Donnerstag, 06. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

laut einer in der Fachzeitschrift „PLOS Medizin“ veröffentlichten Studie könnte die Inzidenz von Eierstockkrebs in Deutschland um fünf Prozent gesenkt werden, wenn Frauen, die keine Kinder mehr bekommen möchten, die Entfernung der Eileiter während anderer viszeralchirurgischer Eingriffe angeboten würde. Der potenzielle Gesamtnutzen einer solchen „opportunistischen“ Eileiterentfernung war bisher unklar gewesen. „Wir haben ein mathematisches Modell entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen“, erklären die Autoren.

Forscher aus Österreich haben eine neuartige Methode zur Brustkrebsdiagnostik entwickelt, bei der Stoffwechselprofile aus dem Fingerschweiß analysiert werden. „Wir konnten zeigen, dass diese Art der Analyse eine genaue Überwachung des Therapieansprechens und der Stoffwechselveränderungen bei Brustkrebs ermöglicht – ohne den Patientinnen ständig Blut abnehmen zu müssen“, kommentiert Erstautor Michael Bolliger von der MedUni Wien.

Auch interessant: Das Ansprechen von Brustkrebs auf eine neoadjuvante Chemotherapie variiert erheblich, selbst wenn die Tumoren zum gleichen molekularen oder histologischen Subtyp gehören. Zu dieser Heterogenität trägt vor allem der Östruszyklus bei, wie jetzt an Mausmodellen gezeigt wurde. Das ist das Ergebnis einer in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Eierstockkrebs: Entfernung der Eileiter bei viszeralchirurgischen Eingriffen könnte das Risiko senken

Eierstockkrebs: Entfernung der Eileiter bei viszeralchirurgischen Eingriffen könnte das Risiko senken

Eine neue mathematische Modellierungsstudie aus Deutschland deutet darauf hin, dass die Inzidenz von Eierstockkrebs gesenkt werden könnte, wenn Frauen mit abgeschlossener Familienplanung die Entfernung der Eileiter während anderer viszeralchirurgischer Eingriffe angeboten würde.

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Brustkrebs: Stadium des Östruszyklus beeinflusst Empfindlichkeit gegenüber einer Chemotherapie

Das Ansprechen von Brustkrebs auf eine neoadjuvante Chemotherapie (NAC) variiert erheblich, selbst wenn die Tumoren zum gleichen molekularen oder histologischen Subtyp gehören. Zu dieser Heterogenität trägt vor allem der Östruszyklus bei, wie jetzt an Mausmodellen gezeigt wurde.

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Brustkrebs: Forscher analysieren Stoffwechselprofile aus Fingerschweiß

Brustkrebs: Forscher analysieren Stoffwechselprofile aus Fingerschweiß

Ein Forschungsteam der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien hat eine innovative Methode zur Brustkrebsdiagnostik entwickelt, um Stoffwechselprofile aus dem Fingerschweiß zu analysieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Serielle Messungen der Gesamtgallensäure bei intrahepatischer Schwangerschaftscholestase. Obstet Gynecol 30.01.2025.

„Trigger or surge“: Vergleichbare Ergebnisse bei modifizierten und natürlichen Zyklen beim Transfer kryokonservierter Embryonen (FET). Fertil Steril 29.01.2025.

Tenofovir und Übertragung des Hepatitis-B-Virus während der Schwangerschaft. Eine randomisierte klinische Studie. JAMA 14.11.2024.

 
 

Luftverschmutzung vor der Schwangerschaft begünstigt höheren Body-Mass-Index bei Kindern

Forscher der Keck School of Medicine of USC, USA, fanden heraus, dass eine stärkere Belastung mit Luftverschmutzung in den drei Monaten vor der Empfängnis mit einem höheren Risiko für Fettleibigkeit bei Kindern verbunden ist.

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Frühwehen: Neutrophile Elastase könnte als Prädiktor der Entbindung dienen

Frühwehen: Neutrophile Elastase könnte als Prädiktor der Entbindung dienen

In einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „Exploratory Research and Hypothesis in Medicine“ wurde die Rolle des Neutrophilen-Elastase-Tests bei der Vorhersage von Frühgeburten bei Frauen mit Frühgeburten untersucht.

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PANORAMA:

Bislang mussten sich Frauen nach einer Fehlgeburt krankschreiben lassen, um sich zu erholen. Aber das hat der Bundestag nun per Gesetz geändert.
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In Bayern haben sich die Mehrheitsverhältnisse in den Kliniken geändert. Erstmals gibt es mehr Ärztinnen als Ärzte.
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Das neu gestartete Konsortium PERITRAUMA erarbeitet unter der Leitung des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden eine neue S3-Leitlinie zu Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von peripartalen Traumatisierungen.
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TERMINE:

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
14. - 16. März 2025
Berlin

FOKO Fortbildungskongress 2025
13. - 15. März 2025
Düsseldorf

AGO-DAGG Zertifizierungskurs: Gynäko-Onkologischer Operationskurs
21. - 22. März 2025
Berlin

14. Berliner Symposium für Kinder und Jugendgynäkologie
27. - 29. März 2025
Berlin

 
 

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