Ausgabe 32/2025

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Donnerstag, 07. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

eine langfristige Feinstaub-Belastung kann beim Menschen bekanntermaßen zu Entzündungen und chronischen Erkrankungen führen. Denn die kleinsten Partikel können tief in den Körper eindringen. Doch die Auswirkungen dieser Umweltgefahr beginnen bereits früher als bisher angenommen. Das berichten Forscher der Universität Lund, Schweden, und der Medizinischen Universität Graz, Österreich. Sie untersuchten Plazentagewebe unmittelbar nach der Geburt. Dabei zeigte sich, dass bereits ein kurzer Kontakt mit PM2,5-Partikeln, wie sie im dichten städtischen Straßenverkehr entstehen, zu deutlichen Schäden im Gewebe führt. Die Studie ergab, dass die Partikel nicht nur ein unterschätztes Risiko für das ungeborene Kind sind, sondern auch für Schwangere, da sie das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Weitere Neuigkeiten kommen aus den USA. Forscher der Harvard T.H. Chan School of Public Health haben untersucht, ob manche Frauen vermehrt Mädchen oder Jungen gebären und welche Eigenschaften der Mutter damit zusammenhängen könnten. Dafür analysierten sie Daten zu mehr als 146.000 Schwangerschaften in den USA. Das Ergebnis: Je mehr Kinder des gleichen Geschlechtes bereits geboren wurden, desto wahrscheinlicher ist es der Studie zufolge, erneut ein Kind dieses Geschlechts zu bekommen. Und ältere Mütter haben laut der Studie eine höhere Wahrscheinlichkeit, mehrere Kinder des gleichen Geschlechts zur Welt zu bringen. Die Ursache hierfür könnte laut den Autoren bei zwei Einzelnukleotid-Polymorphismen liegen.

Das könnte Sie auch interessieren: Laut einer neuen Studie der Pennsylvania State University, USA, könnten stark erhöhte HMGB1-Werte im Menstruationsblut auf Endometriose hindeuten. Die Forschenden entwickelten ein neuartiges Gerät, welches nach ihren Angaben das Protein bereits in niedrigen Konzentrationen fünfmal sensitiver nachweisen kann als bestehende Labortests.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Schwangerschaft: Luftverschmutzung verändert die Plazenta

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Eine Belastung durch Feinstaub stellt nicht nur ein unterschätztes Risiko für das ungeborene Kind dar, sondern erhöht auch das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Schwangeren, zeigt eine neue Studie.

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Lynparza® in der Adjuvanz (OlympiA): 6-Jahres-Follow-up1

Lynparza® hat einen neuen Meilenstein in der zielgerichteten, adjuvanten Therapie des frühen HER2- MCa mit gBRCA1/2m und hohem Rezidivrisiko erreicht: Neue 6-Jahres-Follow-up-Daten bestätigen den anhaltenden OS-Vorteila,1 unter Lynparza® – einer speziell für diese Patient:innen zugelassenen zielgerichteten Therapie.b,2

Pflichttext | Referenzen

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Geschlechterverhältnis bei Geschwistern ist möglicherweise nicht zufällig

Bestimmte genetische Eigenschaften sowie das Alter der Mutter könnten damit zusammenhängen, dass bei mehr als drei Kindern diese überzufällig häufig das gleiche Geschlecht haben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der Universität Harvard, USA, deren Studie im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlicht wurde.

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Endometriose: Stark erhöhte HMGB1-Werte im Menstruationsblut könnten auf Erkrankung hindeuten

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Forscher der Pennsylvania State University, USA, haben ein neuartiges Gerät entwickelt, welches das Protein HMGB1 im Menstruationsblut mit einer deutlich höheren Empfindlichkeit erkennen kann als bestehende Labormethoden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Klinische Ergebnisse der bilateralen Oophorektomie im Vergleich zur Eierstockkonservierung bei Patientinnen mit intravenöser Leiomyomatose, die sich einer Hysterektomie unterzogen haben.
Obstet Gynecol 31.07.2025.

Die auf Künstlicher Intelligenz basierende Qualitätsbewertung gespendeter Eizellen verbessert die Vorhersage der Blastozystenentwicklung erheblich: ein erster Schritt hin zu einer stärkeren Personalisierung der Behandlung mit Eizellspenden.
Hum Reprod 04.08.2025.

Die Wirkung animierter Lehrvideos zur Verringerung des Angstniveaus vor ambulanten medikamentösen Schwangerschaftsabbrüchen: Eine randomisierte kontrollierte Studie.
BJOG 04.08.2025.

Einfluss der Endometriumdicke auf das Reproduktionsergebnis beim Transfer frischer und gefrorener/aufgetauter Embryonen: systematische Überprüfung und Metaanalyse.
Ultrasound Obstet Gynecol 04.08.2025.

 
 

Ungewollte Schwangerschaft: Starker Alkoholkonsum erhöht das Risiko

Eine neue Studie hat ergeben, dass unter Frauen mit starkem Wunsch, eine Schwangerschaft zu vermeiden, diejenigen, die viel tranken, ein um 50 Prozent höheres Risiko hatten, schwanger zu werden, als diejenigen, die mäßig oder gar nicht tranken.

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Immunlandschaften von Eierstocktumoren liefern Hinweise auf bessere Therapie

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Das Immunsystem ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie Patientinnen auf Standardtherapien gegen Eierstockkrebs ansprechen. Bisher war jedoch wenig darüber bekannt, wie sich die Immunlandschaft von Tumoren bei einem Rezidiv verändert und wie diese Veränderungen das meist schlechte Ansprechen auf nachfolgende Therapien beeinflussen.

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PANORAMA:

Im Rahmen einer Schwerpunktprofessur an der Technischen Hochschule Aschaffenburg werden Modelle vom Muttermund für das Skills Lab entwickelt und evaluiert.
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Zum 1. August 2025 hat Dr. Clemens Liebrich die Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Sachsen-Anhalt übernommen.
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Die Mayo Clinic hat im Rahmen einer internationalen, multizentrischen klinischen Studie eine erste Person in den USA mit einem neuartigen radioaktiven Medikament gegen fortgeschrittenen Brustkrebs behandelt.
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TERMINE:

Crashkurs Sonographie bei Endometriose
6. September 2025
online

Symposium Geschlechtsinkongruenz
17. September 2025
Berlin

FOMF WebUp Experten-Forum Gynäkologie
17. September 2025
online

29. Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft
7. - 8. November 2025
Frankfurt am Main

 
 

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