Ausgabe 02/2025

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-kom-onko
 
 

Donnerstag, 09. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

um zu verstehen, wie Tumorzellen resistent gegen Therapien werden, benötigen Forscher Tumormaterial von verschiedenen Zeitpunkten im Krankheitsverlauf. Heidelberger Wissenschaftlern ist es nun erstmals gelungen, direkt aus Blutproben von Brustkrebspatientinnen stabile Tumor-Organoide zu kultivieren. Im Gegensatz zu einer Biopsie sind Blutabnahmen einfach und können wiederholt durchgeführt werden. „Damit lässt sich viel besser untersuchen, wie Tumorzellen resistent gegen Therapien werden. Auf dieser Basis können wir neue Behandlungen entwickeln, die möglicherweise auch resistente Tumorzellen gezielt abtöten”, erklärt Prof. Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ.

Viele Frauen erhalten die Diagnose Multiple Sklerose (MS) in einem Alter, in dem sie sich über die Gründung einer Familie Gedanken machen. Doch was bedeuten die Krankheit und ihre Behandlung mit Medikamenten für das Kind? Um diese Frage zu beantworten, analysierten Forscher der Ruhr-Universität Bochum mehr als 3700 Schwangerschaften von an MS erkrankten Frauen. Insgesamt zeigte sich ein erhöhtes Risiko für ein geringes Geburtsgewicht im Verhältnis zur Dauer der Schwangerschaft.

Eine neue Studie der University of Helsinki, Finnland, hat mögliche Zusammenhänge zwischen dem Gewicht der Plazenta sowie dem Gewicht und der Größe der Neugeborenen untersucht. Unter anderem wurde festgestellt, dass Plazenten und Neugeborene aus einem Transfer frischer Embryonen im Durchschnitt kleiner sind als solche aus einem Transfer zuvor kryokonservierter Embryonen.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und einen guten Start in das neue Jahr!




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Neue Ansätze gegen metastasierenden Brustkrebs: Minitumoren aus zirkulierenden Tumorzellen

Neue Ansätze gegen metastasierenden Brustkrebs: Minitumoren aus zirkulierenden Tumorzellen

Heidelberger Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, direkt aus Blutproben von Brustkrebspatientinnen stabile Tumor-Organoide zu kultivieren. Daran konnte das Team einen molekularen Signalweg entschlüsseln, der den Krebszellen Überleben und Therapieresistenz sichert − und sie dennoch gezielt ausschalten.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 

 
 

Wie MS-Medikamente auf die Schwangerschaft wirken

Viele Frauen erhalten die Diagnose Multiple Sklerose (MS) in einem Alter, in dem sie sich über die Gründung einer Familie Gedanken machen. Doch was bedeuten die Krankheit und ihre Behandlung mit Medikamenten für das Kind? Um diese Frage zu beantworten, analysierte ein Forschungsteam um Prof. Kerstin Hellwig von der Ruhr-Universität Bochum mehr als 3700 Schwangerschaften von an MS erkrankten Frauen.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
Assistierte Reproduktion kann die Plazenta und das Wachstum des Kindes beeinflussen

Assistierte Reproduktion kann die Plazenta und das Wachstum des Kindes beeinflussen

Eine neue Studie der University of Helsinki, Finnland, hat mögliche Zusammenhänge zwischen dem Gewicht der Plazenta sowie dem Gewicht und der Größe der Neugeborenen untersucht.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Entwicklung und Validierung eines Modells zur Auswahl der Gonadotropin-Dosis für eine optimierte ovarielle Stimulation bei IVF/ICSI: eine Metaanalyse der Daten einzelner Teilnehmerinnen. Human Reproduction Update 20.12.2024.

Gewicht und Komplikationen bei Schwangerschaftsabbrüchen: Eine systematische Übersicht. Obstetrics & Gynecology 02.01.2025.

Vaginale antiseptische Vorbereitung zum Zeitpunkt der Hysterektomie: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse. AJOG 07.01.2024.

Impfung gegen das Respiratorische Synzytialvirus in der Schwangerschaft: Sicherheit, Wirksamkeit und globale Auswirkungen. Obstetrics & Gynecology 02.01.2025.

 
 

Knochenaufbau während der Stillzeit: Wie ein Gehirnhormon das Skelett regeneriert

Das Gehirnhormon CCN3 wird während des Stillens aus dem Hypothalamus freigesetzt und wirkt wie ein Turbo für die Knochenregeneration. Aus dieser Erkenntnis ergeben sich vielfältige, potenzielle Einsatzmöglichkeiten. Diese hat Prof. Lorenz Hofbauer nun in einem Artikel im „New England Journal of Medicine“ erläutert und eingeordnet.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
Suizid: Frühgeborene Frauen haben ein höheres Risiko

Suizid: Frühgeborene Frauen haben ein höheres Risiko

Frauen, die zu früh geboren wurden, haben ein deutlich höheres Risiko, Selbstmord zu begehen, als Frauen ohne Frühgeburt. Das geht aus einer aktuellen Studie der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) hervor.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

PANORAMA:

An der Universitätsmedizin Greifswald sind die ersten gynäkologischen und gynäkologisch-onkologischen Eingriffe Deutschlands, Österreichs und der Schweiz mit dem OP-Roboter da Vinci Single Port vorgenommen worden.
Weiterlesen ...

Ein von US-Forschern neu entwickeltes KI-Tool könnte helfen, Plazenten bei der Geburt schnell zu beurteilen.
Weiterlesen ...

Forscher der Universität Oxford, Vereinigtes Königreich, und der Universität Island, Island, haben untersucht, wie genetische Variationen Unterschiede in der reproduktiven Gesundheit und Langlebigkeit erklären können.
Weiterlesen ...

TERMINE:

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 1
18. Januar 2025
Frankfurt am Main

Sexualmedizin Teil II
25. Januar 2025 - 31. Januar 2025
Freiburg im Breisgau

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 2
15. Februar 2025
Frankfurt am Main

Senckenberg-Medizinsymposium: Der Beckenboden im Fokus der Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie
22. Februar 2025
Frankfurt am Main

 
 

„Kompakt Gynäkologie“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected]. Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926

Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen