Ausgabe 28/2025

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Donnerstag, 10. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

obwohl ein höherer Body-Mass-Index (BMI) ein bekannter Risikofaktor für Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen ist, war bislang unklar, ob sich dieses Risiko bei Frauen mit und ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes unterscheidet. Eine aktuelle Studie aus Deutschland ergab, dass jeder Anstieg des BMI um 5 kg/m² mit einem um 31 Prozent höheren Brustkrebsrisiko bei Frauen verbunden war, die während der Nachbeobachtung eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelten. Das Auftreten von Typ-2-Diabetes schien das Brustkrebsrisiko hingegen nicht zu beeinflussen. „Die Studie sollte auch zukünftige Forschungen anregen, Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Vorgeschichte in Gewichtsreduktionsstudien zur Brustkrebsprävention einzubeziehen“, kommentiert Studienleiter Dr. Heinz Freisling.
Eine weitere Studie aus Deutschland beschäftigte sich mit der Frage, wie unterschiedlich Muskeln bei Frauen und Männern arbeiten. Die Forschungsergebnisse zeigen: Männer reagieren mit mehr Stress auf Bewegung. Das zeigte sich an der vermehrten Aktivierung von Stressgenen und am Anstieg des Muskelproteins Myoglobin im Blut. Frauen hatten deutlich höhere Mengen an Proteinen, die für die Aufnahme und Speicherung von Fettsäuren verantwortlich sind: ein Hinweis auf eine effizientere Fettverwertung.
Das könnte Sie auch interessieren: Forscher des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin entwickeln derzeit ein Verfahren zur Früherkennung der Adenomyose. Im Fokus der Untersuchung steht der dreischichtige Aufbau der Uteruswand. „Die junktionale Zone, die im Ultraschall immer als feste Größe angesehen wurde, variiert im MRT sowohl innerhalb einer Untersuchung als auch zwischen der Menstruations- und der Ovulationsphase“, berichtet Prof. Matthias May vom Universitätsklinikum Erlangen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Brustkrebs: Gewichtsbedingtes Risiko ist bei Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen höher

Brustkrebs: Gewichtsbedingtes Risiko ist bei Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen höher

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Übergewicht bei postmenopausalen Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein besonders hohes Brustkrebsrisiko birgt.

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P-VERIFY: Real-World-Daten zu CDK4/6i+AI in 1L-Therapie

Die P-VERIFY Studie ist die bisher größte vergleichende Real-World-Analyse des Gesamtüberlebens bei HR+/HER2- mBC unter 1L-Therapie mit CDK 4/6 Inhibitoren + AI mit Daten von mehr als 700.000 Patient:innen aus der Flatiron Health Analytic Datenbank. Hier wurde kein signifikanter OS-Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen beobachtet.1*

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Geschlechterunterschiede beim Muskelstoffwechsel: Molekulare Analyse liefert erste Erklärungen

Die Skelettmuskulatur von Männern und Frauen verarbeitet Glukose und Fette auf unterschiedliche Weise. Eine neue Studie aus Deutschland zeigt diese Unterschiede durch eine molekulare Analyse auf.

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Befeuchtung gefragt? – KadeHydro® bietet
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Vulvovaginale Trockenheit ist individuell – Beschwerden, Lokalisation und Bedarf variieren. Zwei neue Produkte erweitern die hormonfreien Optionen: KadeHydro®-Befeuchtungsovula zur Pflege und Befeuchtung der Vaginalhaut bei vaginaler Atrophie.  KadeHydro®-Befeuchtungsgel – nun auch in der Tube mit Applikator – für die einfache vaginale Anwendung bei Trockenheitsgefühl, Reizung und Dyspareunie.

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Früherkennung von Adenomyose: Erstmals systematisch MRT-Aufnahmen durchgeführt

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Ein Konsortium unter Führung des Universitätsklinikums Erlangen und der Charité Berlin hat im Projekt RACOON FADEN erstmals systematisch MRT-Aufnahmen der Gebärmutter im gesunden und im kranken Zustand durchgeführt und analysiert.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals


Schwangerschaftsergebnisse nach medikamentöser versus chirurgischer Behandlung einer Eileiterschwangerschaft: eine bevölkerungsbasierte retrospektive Kohortenstudie.
Prävalenz pathogener Keimbahnvarianten von BRCA1/2 bei unselektierten koreanischen Patientinnen mit HER2-negativem metastasiertem Brustkrebs: eine landesweite prospektive Studie (KCSG BR19-10).
Optimale Entbindungsart für Personen mit risikoarmer Beckenendlage.
Haupt-Outcomes für Studien zur feminisierenden geschlechtsangleichenden Operation an den Genitalien: Erkenntnisse aus dem GenderCOS-Projekt.
 
 

Endometriose: KI-trainierter Ultraschall könnte die Behandlung verbessern

Ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Universitätsklinikum Erlangen erforscht die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Endometriose.

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Forscher untersuchen evolutionären Ursprung der Schwangerschaft

Forscher untersuchen evolutionären Ursprung der Schwangerschaft

Eine aktuelle Studie liefert neue Details, wie Zelltypen und Kommunikationsnetzwerke an der Schnittstelle zwischen Mutter und Fötus im Lauf der Stammesgeschichte über Millionen Jahre hinweg entstanden sind.

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PANORAMA:

Die regelmäßige Teilnahme an der Brustkrebsfrühkennung führt laut einer aktuellen Auswertung zu einer deutlich höheren Entdeckungsrate kleiner und prognostisch günstiger Karzinome.
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Der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen kritisiert die Entwicklungen der Verhandlungen zwischen Krankenkassen und der KV Berlin über die Kosten für Betreuung und Schulung bei Schwangerschaftsdiabetes.
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Viele Eltern fragen sich, warum ausgerechnet ihr Baby so viel schreit. Schwedische Forscher haben dafür nun eine Erklärung gefunden.
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TERMINE:

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie
11. - 13. September 2025
Salzburg, Österreich

FOMF WebUp Experten-Forum Gynäkologie
17. September 2025
online

28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie
8. Oktober 2025
Rostock

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
21. - 22. November 2025
Berlin

 
 

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