Ausgabe 46/2025

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Donnerstag, 13. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

alte virale DNA im menschlichen Erbgut liefert neue Therapieansätze für Präeklampsie: Forschende des Max Delbrück Center und der University of Bath (Vereinigtes Königreich) konnten zeigen, dass virale Enhancer-Regionen das Gen EPS8L1 regulieren – ein Schlüsselfaktor für die Plazentaentwicklung. Das Gen sei daher ein möglicher Biomarker, der sich im mütterlichen Blut nachweisen lässt, noch bevor klinische Symptome auftreten. Das wäre ein Schritt hin zu einer früheren Diagnose der Schwangerschaftskomplikation.
In der CATCH-Studie des NCT Heidelberg verlängerte eine individuell molekular gesteuerte Therapie bei einem Drittel der Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs das progressionsfreie Überleben um mindestens 50 Prozent gegenüber der Standardtherapie. Die Ergebnisse belegen laut den Autoren den klinischen Nutzen präzisionsonkologischer Strategien in der Routineversorgung.
Das könnte Sie auch interessieren: Ein neues textiltechnologisches Konzept könnte künftig helfen, Rückfällen bei bakterieller Vaginose nicht medikamentös vorzubeugen. Forschende der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf haben eine neuartige Slipeinlage mit kontrollierter Lactid-Freisetzung entwickelt, die das vaginale Milieu in einen gesunden, leicht sauren Bereich überführt. Erste Laborergebnisse zeigen eine schnelle pH-Wert-Normalisierung.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Präeklampsie-Risiko: Alte virale DNA könnte Hinweise liefern

Präeklampsie-Risiko: Alte virale DNA könnte Hinweise liefern

Wie kann man Mütter mit Risiko für Präeklampsie früher erkennen? Alte virale DNA könnte ein Hinweis sein. Sie steuert ein Gen, das an der Entwicklung der Plazenta beteiligt ist, berichten Forscher des Max Delbrück Center und der University of Bath (Vereinigtes Königreich).

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JEMPERLI (Dostarlimab) in der 1L

Die einzige zugelassene Immuntherapie + Carboplatin-Paclitaxel (CP) mit signifikantem OS-Vorteil (im Vergleich zu Placebo + CP) für Patientinnen mit primär fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom (EC), für die eine systemische Therapie infrage kommt.1,a (MMRp: Mismatch-Repair-profizient;
MSS: Mikrosatellitenstabilität; OS: Gesamtüberleben.)

Pflichtangaben

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Fortgeschrittener Brustkrebs: Personalisierte Therapie zeigt klinischen Nutzen

Eine umfassende molekulare Profilierung kann die Behandlung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs entscheidend verbessern. Das zeigt eine Auswertung der CATCH-Studie.

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Flexible Therapieoption bei Emesis gravidarum mit Cariban®

Über 70 % aller Schwangeren können auf Grund von Schwangerschaftsübelkeit ihre alltäglichen Aufgaben und Routinen nur eingeschränkt bewältigen.1 GynäkologInnen können Cariban® 10mg/10mg empfehlen: Sie starten mit der geringsten Dosis und können symptomabhängig ab dem 3. Tag auf zunächst auf 30mg / 30mg erhöhen. Für einen Teil der Patientinnen ist diese Dosis bereits ausreichend.2

Fachinformation | Referenzen

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Bakterielle Vaginose: Neuartige Slipeinlagen sollen der Krankheit vorbeugen

Bakterielle Vaginose: Neuartige Slipeinlagen sollen der Krankheit vorbeugen

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) haben die Grundlagen für die Entwicklung einer Slipeinlage geschaffen, die die Gesunderhaltung des vaginalen Milieus unterstützt und einer bakteriellen Vaginose vorbeugen könnte.

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Desogestrel-Langzyklus: stabile Hormone, weniger Migränetage

Bei Migräne sollten hormonelle Schwankungen vermieden werden. Eine 180-Tage-Einnahme des eines Desogestrel-POP (75 µg) reduziert Migränetage (durchschnittlich 5,8→3,6), Schmerzintensität, Triptaneinsatz und verbessert den MIDAS-Score. Der Effekt setzt bereits nach 90 Tagen ein und bleibt auch langfristig stabil. Desogestrel-Langzyklus (z. B. Desogestrel Aristo®) ist eine sichere Alternative zu CHCs bei Migräne-Patientinnen.

Pflichttext | * Hormonal Contraception. Guideline of the DGGG, SGGG and OEGGG (S3-Level, AWMF Registry No. 015/015, November 2019).http://www.awmf.org/leitlinien/detail/II/015 015.html

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Langfristige Komplettremissionen nach T-Zell-Therapie bei HPV-bedingtem Krebs

Zwei Präsentationen auf der Jahrestagung der Society for Immunotherapy of Cancer (SITC) beleuchten vielversprechende Ergebnisse klinischer Studien zu T-Zell-Therapien bei Krebserkrankungen infolge einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV).

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Trastuzumab Deruxtecan plus Pertuzumab für HER2-positiven metastasierten Brustkrebs.
N Engl J Med 29.11.2025

Pränatale Kortikosteroide und neonatale Ergebnisse bei Patientinnen mit Zwillingsschwangerschaften und Risiko für späte Frühgeburt.
Obstet Gynecol 07.11.2025

Orales Misoprostol (PGE1) vs. vaginales Dinoproston (PGE2) zur Geburtseinleitung: Metaanalyse individueller Teilnehmerinnendaten aus randomisierten kontrollierten Studien.
Ultrasound Obstet Gynecol 08.11.2025

Adjuvante Chemotherapie bei klarzelligem Ovarialkarzinom im Stadium I. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
Obstet Gynecol 07.11.2025

 
 
 
Platinresistentes klarzelliges Ovarialkarzinom: Fortschritte bei Optimierung der Erstlinientherapie

Platinresistentes klarzelliges Ovarialkarzinom: Fortschritte bei Optimierung der Erstlinientherapie

Offenbar kann Gemcitabin – insbesondere als Erstlinientherapie – die Prognose von Patientinnen mit platinresistentem (PR) klarzelligen Ovarialkarzinom (OCCC) verbessern. Darauf deuten Studienergebnisse aus Japan hin.

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PANORAMA:

Die Wilhelm-Sander-Stiftung unterstützt 15 Projekte aus Bereichen der Onkologie mit einer Fördersumme von mehr als 2,6 Millionen Euro.
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Prof. Ângela Gonçalves vom DKFZ-Hector-Krebsinstitut an der Universität Mannheim ist Preisträgerin des Breakthrough of the Year 2025 in der Kategorie Women’s Impact der Falling Walls Foundation.
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Existieren nur zwei Geschlechter oder ist das Geschlechtsspektrum vielfältiger? Über diese Frage wird oft gestritten. Was sagt die Neurobiologie dazu? Ein aktuelles Buch soll aufklären.
Weiterlesen ...

TERMINE:

Fertility 2026 Conference
7. - 10. Januar 2026
Edinburgh, Vereinigtes Königreich

2. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
8. - 14. März 2026
Going am Wilden Kaiser, Österreich

68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft
11. - 13. Juni 2026
Berlin

 
 

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