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Liebe Leserinnen und Leser,
alte virale DNA im menschlichen Erbgut liefert neue Therapieansätze für Präeklampsie: Forschende des Max Delbrück Center und der University of Bath (Vereinigtes Königreich) konnten zeigen, dass virale Enhancer-Regionen das Gen EPS8L1 regulieren – ein Schlüsselfaktor für die Plazentaentwicklung. Das Gen sei daher ein möglicher Biomarker, der sich im mütterlichen Blut nachweisen lässt, noch bevor klinische Symptome auftreten. Das wäre ein Schritt hin zu einer früheren Diagnose der Schwangerschaftskomplikation.
In der CATCH-Studie des NCT Heidelberg verlängerte eine individuell molekular gesteuerte Therapie bei einem Drittel der Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs das progressionsfreie Überleben um mindestens 50 Prozent gegenüber der Standardtherapie. Die Ergebnisse belegen laut den Autoren den klinischen Nutzen präzisionsonkologischer Strategien in der Routineversorgung.
Das könnte Sie auch interessieren: Ein neues textiltechnologisches Konzept könnte künftig helfen, Rückfällen bei bakterieller Vaginose nicht medikamentös vorzubeugen. Forschende der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf haben eine neuartige Slipeinlage mit kontrollierter Lactid-Freisetzung entwickelt, die das vaginale Milieu in einen gesunden, leicht sauren Bereich überführt. Erste Laborergebnisse zeigen eine schnelle pH-Wert-Normalisierung.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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