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Liebe Leserinnen und Leser,
Paracetamol in der Schwangerschaft steht weiterhin im Fokus der Diskussion. Eine neue systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 43 Studien, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „The Lancet Obstetrics, Gynaecology, & Women’s Health“, findet keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderungen bei Kindern. Die zuvor berichteten Assoziationen seien eher auf mütterliche Faktoren wie Schmerzen, Fieber oder genetische Einflüsse zurückzuführen.
Ruhende disseminierte Tumorzellen (DTC) gelten als zentraler Treiber von Brustkrebsrezidiven. Eine aktuelle Phase-II-Studie zeigt, dass die Kombination aus Hydroxychloroquin und Everolimus bei DTC-positiven Brustkrebsüberlebenden durchführbar, gut verträglich und mit einer deutlichen Reduktion residueller Tumorzellen assoziiert ist. Die Ergebnisse liefern laut den Autoren einen klinischen Machbarkeitsnachweis für die gezielte Prävention.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine Schwangerschaft reduziert die Schubrate bei Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forscher des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben nun erstmals einen neuronalen Signalweg im Hirnstamm identifiziert, über den fetale Signale und Entzündungsreize das periphere Immunsystem gezielt dämpfen. Der neu identifizierte Signalweg eröffnet laut den Autoren vielversprechende Ansätze für neue Therapieverfahren der MS.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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